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Wiener Börse - ATX verliert ein Prozent / Neue Eskalation im Iran-Krieg - Österreichischer Arbeitsmarkt bleibt angespannt

Der Wiener Aktienmarkt hat sich am Montag deutlich niedriger aus dem Handel verabschiedet. Nach dem verlängerten Wochenende schloss der heimische Leitindex ATX bei 5.736,62 Punkten mit 1,00 Prozent im Minus. Der ATX Prime verlor 1,01 Prozent auf 2.836,62 Zähler. Das europäische Umfeld zeigte sich ebenfalls im Minus. Im Iran-Krieg kam es im Laufe des Tages zu einer neuen Eskalation.

Das US-Militär fuhr nach eigenen Angaben mit zwei Lenkwaffenzerstörern in den Persischen Golf ein, um die iranische Blockade der Straße von Hormuz zu brechen. Zudem hätten zwei unter US-Flagge fahrende Handelsschiffe die Meerenge passiert, teilte das US-Zentralkommando (CENTCOM) am Montag mit. "Die amerikanischen Streitkräfte unterstützen aktiv die Bemühungen, die Durchfahrt für die Handelsschifffahrt wiederherzustellen", hieß es in der Mitteilung. Der Einsatz erhöht die Gefahr einer neuen, direkten militärischen Konfrontation zwischen den USA und dem Iran in der strategisch wichtigen Meerenge. Zuvor hatte die Regierung in Teheran noch erklärt, sie habe ein US-Kriegsschiff an der Einfahrt in den Golf gehindert.

Die Lage am österreichischen Arbeitsmarkt bleibt weiterhin angespannt. Ende April waren 398.342 Menschen beim Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitslos oder in Schulung gemeldet. Das entspricht einem Anstieg von 1,5 Prozent beziehungsweise 5.711 Menschen gegenüber dem Vorjahresmonat. Die nationale Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 7,5 Prozent.

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