Der Kurs des Euro hat kurz vor
dem Wochenende anfängliche Gewinne zum US-Dollar wieder vollständig
abgegeben. Im späten US-Devisenhandel am Freitag wurde die
Gemeinschaftswährung mit 1,1725 Dollar gehandelt, nachdem sie zuvor
bis auf 1,1785 Dollar gestiegen war. Die Europäische Zentralbank
(EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstag auf 1,1702 Dollar
festgesetzt.
Enttäuschende US-Konjunkturdaten konnten den Euro letztlich nur
vorübergehend antreiben. Im April hatte sich die Stimmung in den
Industriebetrieben überraschend nicht verändert. Der
Einkaufsmanagerindex ISM verharrte auf 52,7 Punkten, während
Volkswirte von einem Anstieg auf 53,2 Zähler ausgegangen
waren./bek/he