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Österreichische Staatsanleihen im Späthandel im Minus / Rendite der zehnjährigen Benchmark-Anleihe um 3 Basispunkte auf 3,38 Prozent gestiegen

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Mittwochnachmittag mehrheitlich mit Kursverlusten gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe ist um 3 Basispunkte auf 3,38 Prozent gestiegen. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 29 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future fiel um 0,13 Prozent auf 124,85 Punkte.

Derzeit agieren die Anleger vorsichtig und warten auf weitere Anzeichen dafür, wie sich der Iran-Krieg und die in dessen Folge rasant gestiegenen Ölpreise auf Wirtschaftswachstum und Inflation auswirken. Zudem steht aktuell die Frage im Raum, wie die US-Notenbank Fed und die EZB die aktuelle Lage bewerten. Die Fed gibt ihre geldpolitischen Entscheidungen am Abend bekannt, die Europäische Zentralbank folgt dann am Donnerstag.

Aus konjunktureller Sicht rückten zur Wochenmitte insbesondere die Inflationszahlen aus Deutschland in den Fokus. Der Preisschock infolge des Iran-Krieges hat die Inflationsrate in Deutschland im April weiter nach oben getrieben. Die Verbraucherpreise lagen um 2,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats - nach 2,7 Prozent im März, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre     2,70   2,64        0,06                        0
5 Jahre     2,95   2,91        0,04                       15
10 Jahre    3,38   3,34        0,03                       29
30 Jahre    3,90   3,90       -0,01                       32

ste/spa

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