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Wiener Börse - ATX gewinnt 0,27 Prozent / Kein Fortschritte in der Nahostkrise - Warten auf Zinsentscheidungen

Die Wiener Börse ist im Tagesverlauf mehrmals zwischen Auf- und Abschlägen gependelt. Schließlich gab es zum Handelsschluss leichte Gewinne. Der Leitindex ATX baute 0,27 Prozent auf 5.779,43 Punkte auf. Der breiter gefasste ATX Prime fand sich zum Schluss mit plus 0,19 Prozent bei 2.858,24 Zählern. Die wichtigsten europäischen Börsen beendeten den Tag mit Abschlägen.

In der Causa USA gegen den Iran gab es keine echten Fortschritte, die Krise könnte noch länger andauern. US-Präsident Donald Trump sieht Teherans jüngsten Vorschlag für ein Ende des militärischen Konflikts übereinstimmenden Medienberichten zufolge skeptisch. Er habe den Vorschlag zwar nicht direkt abgelehnt, aber er hege Zweifel an der Aufrichtigkeit der iranischen Führung, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Durch die weitere Sperre des Ölnadelöhrs Straße von Hormuz bleiben auch die Ölpreise weiter im Höhenflug.

Im Zentrum des internationalen Interesses stehen zudem die Zinsentscheidungen in Japan, Europa und den USA in dieser Woche. In Japan blieb der Leitzins unverändert, wie die Bank of Japan am Dienstag mitteilte. Am Mittwoch folgt die US-Notenbank (Fed). Für Donnerstag sind dann die Sitzungen der EZB und der Bank of England anberaumt.

Mit Zahlen rückten heute Strabag, Palfinger und Mayr-Melnhof in den Fokus der Anleger.

moe/spa

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