Wiener Börse startet etwas höher - ATX gewinnt 0,2 Prozent / Blicke weiter in den Nahen Osten gerichtet
Im Gegensatz zu den wichtigsten europäischen Börsen ist das Wiener Parkett mit leichten Gewinnen in den Tag gestartet. Der Leitindex ATX legte 0,2 Prozent auf 5.772 Punkte zu. Der ATX Prime gewann leichte 0,1 Prozent auf 2.855 Zähler.
Hauptsächlich geht es weiter um den Konflikt zwischen den USA und dem Iran. "Die Lage in Nahost ist weiterhin kritisch und noch immer gibt es keine Fortschritte, aber auch keine erneute Eskalation mit Kampfhandlungen", beschreiben die Analysten der Helaba die Situation. Der Iran hat einen neuen Verhandlungsvorschlag vorgelegt. US-Präsident Donald Trump zeigte sich demgegenüber skeptisch, lehnte ihn aber noch nicht dezidiert ab. Er hege Zweifel an der Aufrichtigkeit der iranischen Führung, berichtete das "Wall Street Journal".
In der Woche der Zinsentscheide machte heute Japan den Anfang. Die Bank of Japan hat ihren Leitzins trotz der wirtschaftlichen Folgen des Iran-Krieges noch nicht geändert. Die Währungshüter ließen ihn - wie von den meisten Analysten erwartet - unverändert bei 0,75 Prozent, signalisierten aber eine hohe Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung in den kommenden Monaten.
Bei den Unternehmen ziehen heute am heimischen Aktienmarkt wohl die Strabag, Mayr-Melnhof und Palfinger mit Zahlen die Blicke auf sich.
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