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Rohstoffe (Vormittag) - Ölpreise ziehen zu Wochenbeginn an / Goldpreis kaum verändert

Der Ölpreise sind am Montag angesichts der stockenden Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA merklich gestiegen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Öl der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni zog auf 108,10 US-Dollar an. Das waren 1,6 Prozent mehr als am Freitag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 0,9 Prozent auf 96,80 Dollar.

Die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs haben am Wochenende keine Fortschritte gemacht. US-Präsident Donald Trump sagte eine angekündigte Reise seiner Unterhändler nach Pakistan am Samstag kurzfristig ab - zum zweiten Mal in einer Woche. Er begründete dies auch mit einem inakzeptablen Vorschlag des Irans. Die Straße von Hormuz bleibt damit fast vollständig geschlossen.

Laut dem US-Nachrichtenportal Axios schlug der Iran allerdings den Vereinigten Staaten ein neues Angebot für die Öffnung der für den globalen Öltransport wichtigen Meeresstraße vor. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es jedoch nicht. Der Ölmarkt bleibt skeptisch, da laut dem Bericht die Nuklearfrage erst später geklärt werden soll.

Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist zuletzt gestiegen. Wie das OPEC-Sekretariat in Wien mitteilte, betrug der Korbpreis am Freitag 108,33 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Am Donnerstag hatte der Preis 106,28 Dollar betragen. Die OPEC berechnet diesen Preis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells.

Der Goldpreis zeigte sich zu Wochenbeginn kaum verändert. Zuletzt wurde eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) bei 4.713,43 US-Dollar gehandelt. Das waren 0,03 Prozent mehr als zuletzt.

ger/moe

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