Wiener Börse im Frühhandel freundlich - ATX plus 0,26 Prozent / Mehrheitlich positives Umfeld - Gute Übersee-Vorgaben - Dünne Meldungslage
--------------------------------------------------------------------- AKTUALISIERUNGS-HINWEIS Neu: Konjunkturnachrichten aus Deutschland sowie Details zu Einzelwerten ---------------------------------------------------------------------
Der Wiener Aktienmarkt ist am Montag mit freundlicher Tendenz in die neue Handelswoche gestartet. Der heimische Leitindex ATX verbesserte sich kurz nach Sitzungsbeginn um 0,26 Prozent und notierte bei 5.768,72 Zählern. Der breiter gefasste ATX Prime lag 0,25 Prozent im Plus bei 2.856,02 Punkten.
Die europäischen Leitbörsen zeigten sich zu Wochenbeginn mehrheitlich mit leichten Zugewinnen. Zuvor hatten bereits die Übersee-Märkte gute Vorgaben geliefert. Für etwas Unterstützung sorgten die Meldung der US-amerikanischen Nachrichten-Website Axios, dass der Iran den Vereinigten Staaten ein neues Angebot für die Öffnung der Meeresstraße von Hormuz vorgeschlagen hat.
Die Meldungslage zu den heimischen Unternehmen gestaltete sich noch sehr dünn. Datenseitig hat es die verkürzte Handelswoche in sich, hieß es in dem Helaba-Kommentar. Es finden sich wichtige Konjunktur- und Inflationszahlen sowie zahlreiche Notenbanksitzungen auf der Agenda.
Angesichts des Krieges im Iran und seiner Folgen auch für die Brieftaschen der Menschen sinkt die Kauflust in Deutschland immer weiter. Das Konsumklima ist der neuesten Studie der Institute NIM und GfK zufolge zuletzt erneut abgesackt, wurde heute früh bekannt. Die Einkommenserwartungen sind förmlich eingebrochen und erreichen den niedrigsten Wert seit Februar 2023.
Unter den heimische Einzelwerten zählten FACC mit plus 4,8 Prozent im Frühhandel zu den größten Gewinnern. Mayr-Melnhof stiegen um 1,8 Prozent und SBO konnten sich um 1,6 Prozent steigern.
Bei den Bankwerten zogen BAWAG um gut ein Prozent an, während Erste Group um 0,5 Prozent zulegten und RBI mit plus 0,09 Prozent auf der Stelle traten.
AT&S korrigierten nach den zuletzt deutlichen Aufschlägen um gut drei Prozent nach unten. Am Freitag hatten die Titel des Chip-Zulieferers mit einem Zuwachs von 9,4 Prozent ein weiteres Rekordhoch erreicht.
ger/moe
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