Aktien Wien Schluss: Leichte Gewinne
Die Wiener Börse hat sich am Donnerstag wenig
verändert aus dem Handel verabschiedet. Der Leitindex ATX
Experten verwiesen aber weiterhin vor allem auf die steigenden Rohölpreise als Belastungsfaktor. Inflations- und Konjunkturrisiken nehmen zu, Aktien werden in diesem Umfeld gemieden. Die Stimmung an den Finanzmärkten sei zudem geprägt von Verunsicherung und Anspannung. Meldungen zum Nahost-Konflikt sind weiterhin marktbestimmend, schrieben die Helaba-Analysten. Zudem gab es am Vormittag negative Konjunkturnachrichten aus dem Euroraum und aus Deutschland.
In Wien gab es kaum Nachrichten zu Unternehmen. Es wurden jedoch
drei neue Analystenmeinungen publik. Die Experten der Erste Group
haben ihr Kursziel für die Aktien der Andritz
Zudem meldete Andritz einen Großauftrag im unteren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich für eine Papiermaschine in Afrika. Das Unternehmen liefere im Auftrag von General Emballage eine komplette Produktionslinie für ein neues Werk im algerischen Naama. Die Anlage umfasse den gesamten Herstellungsprozess von der Altpapieraufbereitung bis zur fertigen Papierrolle und sei die "größte Papiermaschine Afrikas".
Die Deutsche Bank senkte ihr Kursziel für die Verbund-Aktie leicht von 56 auf 55 Euro. Hier lautet das Votum unverändert auf "sell". Die Papiere des Energieversorgers schlossen mit plus 0,4 Prozent auf 64,35 Euro.
Die Analysten von Deutsche Bank Research haben zudem ihr Anlagevotum
"Hold" für die Aktien der Telekom Austria
Unter den schwergewichteten Banken fielen Erste Group um 1,4
Prozent. Die Aktionäre der Raiffeisen Bank International
Agrana hat die Übernahme des slowenischen Lebensmittelherstellers Mercator-Emba abgeschlossen. Die Agrana-Anteilsscheine gewannen 2,1 Prozent./ste/sto/APA/jha
ISIN AT0000999982
AXC0289 2026-04-23/18:45
Relevante Links: Telekom Austria AG, Andritz AG, BAWAG Group AG, Raiffeisen Bank International AG