ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Überwiegend Verluste
Die fortdauernde Unsicherheit über den
Nahost-Konflikt und steigende Energiepreise strapaziert zunehmend
die Geduld der Anleger. Mit dem Dax
Die Tendenz der anderen wichtigen Börsen in Europa war
uneinheitlich. Der EuroStoxx
Angesichts der politischen und militärischen Hängepartie zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran stieg der Preis für Öl der Nordseesorte Brent weiter und hält sich damit klar über der Marke von 100 US-Dollar. Inflationäre und konjunkturelle Risiken nehmen zu, Aktien werden in diesem Umfeld gemieden.
Die allgemeine Verunsicherung manifestiert sich nun auch in den Konjunkturdaten. So verschlechterte sich die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone im April wegen der Folgen des Iran-Kriegs weiter. Vor allem hohe Öl- und Gaspreise sowie die Sorge vor möglichen Lieferengpässen lassen die Firmen pessimistischer in die Zukunft schauen. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex fiel auf den tiefsten Stand seit 17 Monaten.
"Die Unternehmen haben Sorge vor einer schwindenden Kauflaune der Verbraucher und steigenden Kosten als Folge der höheren Energiepreise", schrieb Michael Herzum, Chefökonom von Union Investment. Mögliche Störungen der Lieferketten belasteten die Stimmung zunehmend, je länger die wichtige Straße von Hormus geschlossen bleibe.
In der allmählich Fahrt aufnehmenden Saison der Quartalsberichte
veröffentlicht am Abend Europas größter Software-Entwickler SAP
An der Dax-Spitze setzten Infineon
Sartorius
Für die Anteile des Online-Brokers Flatexdegiro
RTL Group
--- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---
ISIN DE0008469008 DE0008467416
AXC0270 2026-04-23/18:11
Relevante Links: SAP SE, flatexDEGIRO AG, STMicroelectronics N.V., Stabilus SE, Texas Instruments Incorporated, Infineon Technologies AG, RTL Group SA, Sartorius AG