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Wiener Börse leicht im Minus - ATX verliert 0,09 Prozent / Negatives europäisches Börsenumfeld - Weiter steigende Ölpreise belasten

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Neu: Kursveränderungen von Einzelwerten
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Die Wiener Börse hat sich am Donnerstag im Frühhandel mit einer etwas leichteren Tendenz gezeigt. Der Leitindex ATX gab bis kurz vor zehn Uhr 0,09 Prozent auf 5.804,23 Punkte nach. Auch an den wichtigsten europäischen Börsen ging es mit den Aktienkursen - trotz positiver US-Vorgaben mit einem neuen Rekordhoch an der Nasdaq - bergab.

Experten verwiesen vor allem auf die weiter steigenden Rohölpreise als Belastungsfaktor. Die Stimmung an den Finanzmärkten sei zudem geprägt von Verunsicherung und Anspannung. Meldungen zum Nahost-Konflikt sind weiterhin marktbestimmend, schreiben die Helaba-Analysten, dennoch sollten heute nach Einschätzung der Experten die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes in Deutschland, Frankreich und der Eurozone nicht unbeachtet bleiben.

Am heimischen Aktienmarkt lag auf Unternehmensebene noch eine sehr dünne Meldungslage vor. Es wurden jedoch drei neue Analystenmeinungen publik. Die Experten der Erste Group haben ihr Kursziel für die Aktien der Andritz von 71,9 auf 86,0 Euro nach oben gesetzt. Die Kaufempfehlung "Buy" für die Titel des Anlagenbauers wurde bestätigt. Andritz-Papiere gewannen 0,7 Prozent auf 69,0 Euro.

Die deutsche Bank revidierte ihr Kursziel für die Verbund-Aktie leicht von 56 auf 55 Euro nach unten. Hier lautet das Votum unverändert auf "sell". Die Papiere des Energieversorgers tendierten mit plus 0,5 Prozent auf 64,4 Euro.

Die Analysten von Deutsche Bank Research haben zudem ihr Anlagevotum "Hold" für die Aktien der Telekom Austria nach der jüngsten Zahlenvorlage des Konzerns unverändert belassen. Das Kursziel wird weiterhin mit 11,40 Euro beziffert. Bei der Telekom-Aktie gab es ein Minus von 0,4 Prozent auf 9,76 Euro zu sehen.

Unter den schwergewichteten Banken fielen Erste Group um 1,5 Prozent und die Aktionäre der Raiffeisen Bank International mussten ein Minus von 1,3 Prozent verbuchen. BAWAG-Titel legten hingegen 0,5 Prozent zu.

ste/ger

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