Aktien Wien Schluss: Kursverluste - Iran-Krieg belastet weiterhin
Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch mit einer
schwächeren Tendenz aus dem Handel verabschiedet. Der Leitindex ATX
Die Finanzmärkte werden unverändert von den Meldungen zum Nahost-Konflikt und zur Straße von Hormuz beeinflusst, schrieben die Helaba-Analysten. Einmal dominieren Hoffnungen, dann wieder Enttäuschungen, und so bleibt die Nervosität laut Experten erhöht, auch weil die Friedensgespräche zwischen dem Iran und den USA noch in der Schwebe sind. Immerhin hat US-Präsident Donald Trump den Waffenstillstand verlängert. Trotz des phasenweisen Optimismus an den Finanzmärkten wirken sich der Nahost-Konflikt und vor allem die Seeblockade negativ auf die Weltwirtschaft aus, hieß es weiter von den Analysten.
Mit Zahlenvorlagen rückten in Wien Telekom Austria
Die Telekom-Austria-Schwester EuroTeleSites, in der die Mobilfunkmasten gebündelt sind, steigerte den Umsatz im ersten Quartal. Hier zogen die Anteilsscheine zum Sitzungsende um 5,5 Prozent hoch. Der Umsatzausweis lag nach Einschätzung der Erste Group im Rahmen der Erwartungen, der Nettogewinn überraschte aber positiv.
Die Papiere der Erste Group fielen um 0,9 Prozent beziehungsweise 90
Cent. Als Dividende wurden 75 Cent je Aktie ausgeschüttet. Abwärts
ging es auch mit den Branchenkollegen. Raiffeisen Bank International
Die AT&S-Titel haben ihren jüngsten Höhenflug etwas eingebremst und fielen um 1,2 Prozent. Seit dem Jahresbeginn haben die Aktien des Leiterplattenherstellers in Summe etwa 174 Prozent gewonnen.
OMV
Die Papiere des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters SBO gewann 5,3 Prozent. Verbund-Anteilsscheine legten 1,6 Prozent zu. In einem schwachen Luftfahrt- und Reisesektor fielen FACC um 2,9 Prozent./ste/spa/APA/jha
ISIN AT0000999982
AXC0284 2026-04-22/18:05
Relevante Links: OMV AG, Raiffeisen Bank International AG, Telekom Austria AG, Erste Group Bank AG, BAWAG Group AG