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Österreichische Staatsanleihen überwiegend im Minus / Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe ist um 2 Basispunkte auf 3,28 Prozent gestiegen.

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Mittwochnachmittag überwiegend mit Kursverlusten gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe ist um zwei Basispunkte auf 3,28 Prozent gestiegen. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 28 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,33 Prozent auf 125,76 Punkte.

Im Fokus stand zur Wochenmitte erneut die Lage im Nahen Osten. US-Präsident Donald Trump hatte die Waffenruhe mit dem Iran überraschend einseitig für verlängert erklärt. Dies milderte etwas die mit dem Ölpreisschub im Zuge des Iran-Kriegs aufgekommenen Inflationssorgen am Markt, auch wenn die Preise für Rohöl weiter auf hohem Niveau notieren.

Auf Bitten Pakistans werde er von Angriffen absehen, bis die Führung im Iran einen "geeinten Vorschlag" zur Beilegung des Krieges unterbreite, teilte Trump auf Truth Social mit. Die US-Seeblockade iranischer Häfen werde jedoch fortgesetzt. Der Iran zeigte sich misstrauisch.

"Der Newsflow rund um den Iran-Krieg bleibt damit das bestimmende Maß an den Zinsmärkten", schrieb Analyst Christian Arnold von der DZ Bank. Gleichwohl habe sich zuletzt eine gewisse Erschöpfung der Marktteilnehmer breitgemacht, auf neueste Meldungen aktionistisch zu reagieren.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre     2,52   2,49        0,03                        0
5 Jahre     2,81   2,79        0,02                       13
10 Jahre    3,28   3,26        0,02                       28
30 Jahre    3,86   3,86        0,00                       33

ste/spa

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