Nordea spürt Gegenwind: Gewinn sinkt im ersten Quartal - Jahresziele bestätigt
Die skandinavische Bank Nordea
hatte im ersten Quartal mit gesunkenen Zinseinnahmen und den
Auswirkungen des Konflikts in Nahost zu kämpfen. Unter anderem dank
höherer Gebühreneinnahmen fiel das operative Ergebnis aber trotzdem
besser aus als am Markt erwartet. Es stieg um 2 Prozent auf gut 1,63
Milliarden Euro, wie das im EuroStoxx 50 notierte
Geldinstitut am Mittwoch in Helsinki mitteilte. Der Zinsüberschuss
ging ebenso zurück wie die Erträge aus Finanzinstrumenten, die unter
den Marktschwankungen infolge des Iran-Kriegs litten. Wegen
gestiegener Kosten sank auch der auf die Aktionäre entfallende
Gewinn um knapp 9 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro.
Bankchef Frank Vang-Jensen bestätigte die finanziellen Jahresziele.
Der Manager berichtete von einer erhöhten Sparneigung der Kundinnen
und Kunden im ersten Jahresviertel. Vang-Jensen verwies zudem auf
das Risiko einer gedämpften wirtschaftlichen Entwicklung in den
nordischen Ländern angesichts der anhaltenden Störungen an den
Energiemärkten. Zugleich hält der Nordea-Chef seine Bank aber für
gut diversifiziert und versprach Kostendisziplin./lew/tav/stk