APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Iran nennt Hindernis für Friedensgespräche mit USA
Washington/Teheran - Der iranische Außenminister Abbas Araqchi hat den USA neue Vorwürfe gemacht - eine neue Verhandlungsrunde aber nicht ausgeschlossen. "Die Provokationen, die Drohrhetorik und die anhaltenden Verstöße der USA gegen die Waffenruhe, insbesondere die Angriffe auf iranische Handelsschiffe, sind ein erhebliches Hindernis für eine Fortsetzung des diplomatischen Prozesses", sagte er laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim in einem Telefonat mit seinem pakistanischen Kollegen.
Neue Verhandlungen Israels mit Libanon am Donnerstag
Beirut - Die Gespräche auf Botschafterebene zwischen Israel und dem Libanon werden laut einem Sprecher des US-Außenministeriums am Donnerstag in Washington fortgesetzt. "Die Vereinigten Staaten begrüßen den produktiven Dialog, der am 14. April begonnen hat", teilte der Sprecher der Deutschen Presse-Agentur mit. Die zweite Gesprächsrunde werde erneut im US-Außenministerium ausgerichtet. Zuvor hatten bereits mehrere israelische Medien über das anstehende Treffen berichtet.
Ermittlung wegen Hipp-Erpressung, noch ein Glas in Umlauf
Eisenstadt/Wien/Ingolstadt - Die Polizei in Bayern hat am Montagnachmittag Ermittlungen wegen Verdachts der versuchten Erpressung des Babykostherstellers Hipp aus Deutschland bestätigt. Ein E-Mail der mutmaßlichen Täter sei seit vergangenen Donnerstag bekannt. In Österreich, Tschechien und der Slowakei wurden seither insgesamt fünf manipulierte Babynahrungsgläser vor dem Verzehr sichergestellt. Ein Glas mit Rattengift könnte in Österreich mutmaßlich noch in Umlauf sein, hieß es in einer Aussendung.
Anti-Rassismus-Verein ZARA droht nach Förderstopp das Aus
Wien - Die Anti-Rassismus-Beratungsstelle ZARA steht vor dem Aus. Die laut dem Verein wichtigste und größte Förderung durch das Familienministerium von Claudia Bauer (ÖVP) wurde nicht mehr gewährt, bestätigte ZARA. Im Büro von Bauer verwies man auf Sparmaßnahmen und das Verhindern von Mehrfachförderungen. Vizekanzler Andreas Babler und Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (beide SPÖ) zeigten sich "überrascht", sie wollen Möglichkeiten zum Fortbestand prüfen.
Österreich und Italien vor EuGH wegen Transitmaßnahmen
Luxemburg/Innsbruck/Brüssel - Österreich und Italien begegnen einander am Dienstag vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg in einer mündlichen Verhandlung rund um die Tiroler Anti-Transitmaßnahmen. Italien hatte eine Klage gegen sein Nachbarland eingebracht, nun verhandeln Juristen und Beamte am Sitz des Höchstgerichts vor 15 Richtern. Ein Urteil wird es aber noch nicht geben - mit einem solchen wird erst für den Herbst oder Anfang kommenden Jahres gerechnet.
EU-Außenminister debattieren über Lage in Nahost und Ukraine
Brüssel/Luxemburg - Im Zentrum des Treffens der EU-Außenministerinnen und -minister am Dienstag in Luxemburg stehen die Bemühungen um langfristigen Frieden in der Ukraine und im Nahen Osten. Im Mittelpunkt der Diskussionen zur Ukraine soll laut Angaben aus dem Rat eine deutliche Erhöhung des Drucks auf Russland stehen, unter anderem durch zusätzliche Sanktionen und weitere Maßnahmen gegen die Schattenflotte. Österreich wird in Luxemburg von Staatssekretär Josef Schellhorn (NEOS) vertreten.
Papst Leo XIV. in Äquatorialguinea erwartet
Malabo - Papst Leo XIV. wird am Dienstag zur letzten Station seiner elftägigen Afrika-Reise in Äquatorialguinea erwartet. Das Land in Westafrika hat knapp zwei Millionen Einwohner. Davon sind zwei Drittel katholischen Glaubens. Präsident Teodoro Obiang Nguema Mbasogo ist seit einem Staatsstreich 1979 im Amt - länger als jedes andere Staatsoberhaupt der Welt. Zusammen mit seiner Familie kontrolliert er Politik und Einnahmen des ölreichen Landes. Die Opposition wird unterdrückt.
Elon Musk bleibt Pariser Anhörung zu Plattform X fern
Paris - Tech-Milliardär Elon Musk ist einer Vorladung in Paris im Zuge von Ermittlungen gegen seine Plattform X in Frankreich ferngeblieben. Musk sei zu dem Termin nicht erschienen, bestätigte die Pariser Staatsanwaltschaft, wie französische Medien berichteten. "Seine Anwesenheit oder Abwesenheit stellt kein Hindernis für die Fortsetzung der Ermittlungen dar", erklärte die Staatsanwaltschaft. Weder Musk noch frühere X-Chefin Linda Yaccarino waren verpflichtet zu erschienen.
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red