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Außenhandel mit dem Iran geht zurück

Der Außenhandel mit dem Iran ist im vergangenen Jahr weiter zurückgegangen. Die Exporte sanken vom Vorjahr um ein knappes Viertel auf 961,6 Millionen Euro, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Ausgeführt wurden vor allem Maschinen sowie pharmazeutische und chemische Erzeugnisse.

Umgekehrt kamen aus dem Iran Importe im Wert von 234,5 Millionen Euro, eine leichte Steigerung um 1,7 Prozent zum Vorjahr. Fast zwei Drittel der Einfuhren waren Nahrungsmittel mit Pistazien an der Spitze. Darauf folgten pharmazeutische Erzeugnisse und Textilien wie zum Beispiel Teppiche.

Damit liegt der Iran auf der Liste der wichtigsten Handelspartner auf Rang 72. Vor dem Inkrafttreten umfassender US-Sanktionen im Jahr 2018 war es noch der 51. Platz gewesen.

Im Vergleich zum Jahr 2018 sind die Exporte um 64,3 Prozent und die Importe um 46,8 Prozent zurückgegangen. Im Vorfeld des aktuellen Konflikts sind die Exporte noch einmal deutlich weniger geworden. Für die Monate Januar und Februar 2026 weist die Statistik einen Einbruch um 48,5 Prozent aus./ceb/DP/nas

AXC0051 2026-04-20/09:04

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