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Wiener Börse - Steigende Ölpreise bremsen ATX aus / ATX verliert nach freundlichem Verlauf 0,3 Prozent -ATX-Überflieger AT&S weiter gesucht

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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Einzelwerte ergänzt.
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Der ATX ist am Donnerstag etwas von seinem Rekordhoch zurückgekommen. Nach einem überwiegend freundlichen Verlauf hemmten im späten Handel steigende Ölpreise die Entwicklung. Der Leitindex, der den Tag über mit der Marke von 5.900 Punkten gerungen hatte, schloss letztlich 0,28 Prozent tiefer bei 5.865,47 Punkten. Das Allzeithoch vom Mittwoch bei knapp 5.922 Punkten bleibt jedoch in Reichweite. Der ATX Prime gewann am Donnerstag 0,33 Prozent auf 2.900,91 Punkte.

Auch im europäischen Umfeld schmolzen anfängliche Gewinne am Nachmittag wieder ab. Die Ölpreise als wichtiger Gradmesser für die Inflationsentwicklung legten erneut zu, wobei der Brent-Preis bis über 98 US-Dollar stieg. Die Entwicklung der Energiepreise bleibt damit ein zentraler Faktor für die Inflation. Wie am Berichtstag bekannt wurde, verteuerten sich im Euroraum Waren und Dienstleistungen im März um durchschnittlich 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, womit das EU-Statistikamt Eurostat eine erste Schätzung leicht nach oben revidierte.

Mit Blick auf die Einzelwerte am Wiener Aktienmarkt gestaltete sich der Handel weitgehend impulsarm und mit überschaubaren Kursbewegungen. Eine Ausnahme waren die AT&S-Aktien, die sich mit plus 5,8 Prozent an die ATX-Spitze setzten. Europaweit profitierten Titel aus der Branche von starken Zahlen des taiwanesischen Schwergewichts TSMC. Bei AT&S kamen zudem zuletzt positive Impulse von Analystenseite hinzu. Sie blicken inzwischen auf einen Zuwachs von gut 132 Prozent seit Jahresbeginn zurück und sind damit heuer klarer Überflieger im heimischen Leitindex.

OMV gewannen vor dem Hintergrund der höheren Ölpreise ein Prozent, während es für konjunktursensible Bankaktien hinabging. Titel des Caterers Do&Co verloren am unteren ATX-Ende 2,5 Prozent.

Außerhalb des ATX legten Flughafen Wien nach Verkehrszahlen um 0,4 Prozent zu. Trotz des Einbruchs des Verkehrs in die Region Naher und Mittlerer Osten verzeichnete der Flughafenbetreiber insgesamt ein höheres Passagieraufkommen. Zudem bestätigte das Unternehmen seine Prognose für das Gesamtjahr.

spa/sto

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