Aktien Europa: Schwächer - Iran-Verhandlungen vorerst gescheitert
Nach den vorläufig gescheiterten Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran haben Europas wichtigste Aktienmärkte am Montag nachgegeben. Eine Ausnahme bildete die ungarische Börse, die - beflügelt vom klaren Sieg der Tisza-Partei von Oppositionsführer Peter Magyar - deutlich zulegte.
Der EuroStoxx 50
Der Budapester Leitindex Bux
In Reaktion auf die abgebrochenen Nahost-Gespräche hatte US-Präsident Donald Trump unterdessen eine Seeblockade der Straße von Hormus angekündigt. Die US-Marine werde alle Schiffe blockieren, die iranische Häfen anlaufen oder von ihnen auslaufen, drohte Trump. Die Vereinigten Staaten wollen damit verhindern, dass der Iran Gebühren von Reedereien für eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt und das Land gleichzeitig von Öl-Einnahmen abschneiden.
Aus Branchensicht gehörten Aktien aus den Segmenten Touristik,
Luftfahrt und Automobil europaweit zu den größten Verlierern. Die
Papiere des Flugzeugbauers Airbus
Die stärksten Gewinne verzeichneten hingegen Öl-Titel, die von den wieder stark gestiegenen Ölpreisen profitierten. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni kletterte wieder über die Marke von 100 US-Dollar. Zuletzt notierte er bei knapp 103 Dollar und damit rund acht Prozent über dem Niveau vom Freitagabend./edh/jha/
ISIN GB0001383545 EU0009658145 CH0009980894
AXC0137 2026-04-13/11:54