Selenskyj würdigt zu Ostern Standhaftigkeit der Ukrainer
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in seiner Osterbotschaft den Mut und die Standhaftigkeit seiner Landsleute im inzwischen fünften Jahr des russischen Angriffskrieges gewürdigt. Das Land habe gerade den schwersten Winter seiner Geschichte überstanden, sagte Selenskyj mit Blick auf die heftigen russischen Angriffe auf ukrainische Energieanlagen.
Die Ukraine verteidige sich unerschütterlich. "Damit auf das fünfte Osterfest in Kriegszeiten das erste friedliche Osterfest folgt. In unserem ganzen Land, für alle unsere Menschen", sagte Selenskyj, der mit seiner Frau Olena in der Sophienkathedrale in Kiew auftrat. Die orthodoxen Christen feiern in diesem Jahr eine Woche nach den westlichen Kirchen Ostern.
"Wir vertrauen nicht nur auf die himmlischen Mächte, sondern auch auf unsere Sicherheits- und Verteidigungskräfte", sagte Selenskyj. Das Land hoffe auf die Treffsicherheit seiner Waffen. Der Präsident appellierte im fünften Kriegsjahr auch an den Zusammenhalt der Ukrainer.
Putin würdigt Rolle der Kirche in seinem Krieg
Dagegen ging Kremlchef Wladimir Putin in seinen Glückwünschen zum Osterfest kaum auf den Krieg ein. Der russische Präsident würdigte aber die Rolle auch der russisch-orthodoxen Kirche bei der Unterstützung der Teilnehmer an der "militärischen Spezialoperation" in der Ukraine, wie er seine Invasion offiziell nennt.
Putin feierte in der Erlöser-Kathedrale in Moskau bei einem nächtlichen Gottesdienst Ostern mit einer Kerze in der Hand. Er hatte eine Waffenruhe in seinem Krieg angeordnet, damit die Christen in Russland und in der Ukraine Ostern festlich begehen können. Die Kriegsparteien warfen sich massenhafte Verstöße gegen die Waffenruhe vor./mau/DP/zb
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