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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Kein Durchbruch bei Verhandlungen USA-Iran

Islamabad/Beirut - Bei den Friedensgesprächen zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad ist laut US-Vizepräsident James Vance keine Einigung erzielt worden. So habe es vom Iran keine Zusage für einen Verzicht auf Atomwaffen gegeben, sagte er am Sonntag in Islamabad vor Journalisten. Er reise ab, nachdem er Teheran ein "letztes und bestes Angebot" unterbreitet habe. "Wir werden sehen, ob die Iraner es akzeptieren", so der Stellvertreter von Präsident Donald Trump.

Israel will Atom- und Raketenprogramm zerstört haben

Beirut/Tel Aviv - Israel und die USA haben nach Worten des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanyahu bei ihren Angriffen auf den Iran das Atom- und Raketenprogramm des Landes zerstört. "Es ist uns gelungen, Irans Atomprogramm und sein Raketenprogramm zu zerschlagen", sagte Netanyahu am Samstagabend in einer Fernsehansprache. Der Iran verfüge inzwischen über "keine funktionierende Urananreicherungsanlage" mehr.

Trump: US-Militär beginnt mit Räumung der Straße von Hormuz

Washington - Das US-Militär startet nach Angaben von Präsident Donald Trump die Öffnung der Straße von Hormuz. "Wir beginnen jetzt mit dem Prozess der Räumung der Straße von Hormuz", schrieb er am Samstag in sozialen Medien. Das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (CENTCOM) erklärte am Abend, einen Marineeinsatz zur Räumung von Seeminen begonnen zu haben. Zwei Zerstörer hätten dazu die Straße von Hormuz passiert und im Arabischen Golf operiert, hieß es in einer Mitteilung von CENTCOM.

Richtungsentscheidung bei Parlamentswahl in Ungarn

Budapest - Ungarns Regierungschef Viktor Orbán muss nach vier Wahlsiegen in Folge mit Zwei-Drittel-Mehrheit erstmals ernsthaft zittern: In den Umfragen liegt seine Fidesz-Partei deutlich hinter ihrem Herausforderer, TISZA von Oppositionsführer Péter Magyar. Demnach dürfte möglicherweise TISZA die Wahlen am Sonntag gewinnen. Selbst eine Zwei-Drittel-Mehrheit scheint in Reichweite.

Schülerlaptops bekommen jetzt besseren Jugendschutz

Wien - Kinder und Jugendliche, die über die Schule günstige Laptops oder Tablets bekommen, werden nun auch außerhalb des Schulnetzwerks besser vor nicht altersgerechten Inhalten geschützt. Über eine neue Sicherheitskonfiguration sollen Apps und Websites mit radikalen, verstörenden, sexistischen oder pornografischen Inhalten auch dann gesperrt sein, wenn man sich im Zug oder Fastfoodlokal ins Internet einwählt. Eltern können noch zusätzliche Sperren einrichten.

Peruaner wählen neues Staatsoberhaupt

Lima - Inmitten einer tiefen politischen Krise wählen die Peruaner ein neues Staatsoberhaupt. Bei der Abstimmung an diesem Sonntag werden in dem südamerikanischen Land zudem die 60 Sitze im Senat und die 130 Sitze in der Abgeordnetenkammer neu besetzt. Zu den Favoriten bei der Präsidentenwahl gehört Keiko Fujimori. Die Tochter des wegen Menschenrechtsverletzungen verurteilten Ex-Präsidenten Alberto Fujimori tritt für die konservative Partei Fuerza Popular an.

Massenpanik in Burganlage in Haiti forderte viele Tote

Port-au-Prince - Mindestens 30 Menschen sind am Samstag (Ortszeit) bei einer Massenpanik im ländlichen Norden Haitis ums Leben gekommen. Das teilten die Behörden mit. Jean Henri Petit, Leiter des Zivilschutzes im Departement Nord von Haiti, sagte, die tragischen Vorfälle hätten sich in der Zitadelle von La Ferrière ereignet, einer Festung aus dem frühen 19. Jahrhundert, die kurz nach der Unabhängigkeit Haitis von Frankreich erbaut wurde. Die Zahl der Toten könnte noch steigen, wurde gewarnt.

Kiew und Moskau werfen sich Verstöße gegen Feuerpause vor

Kiew (Kyjiw) - Die Ukraine und Russland werfen sich gegenseitig Verstöße gegen die von ihnen vereinbarte Feuerpause zum orthodoxen Osterfest vor. Die russischen Truppen hätten innerhalb weniger Stunden nach Inkrafttreten der Feuerpause bereits hunderte Male dagegen verstoßen, erklärte die ukrainische Armee am Samstagabend. Russland wiederum warf der ukrainischen Armee einen Drohnenangriff auf eine Tankstelle in der Region Kursk vor, bei dem unter anderem ein Baby verletzt worden sei.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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