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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Astronauten der Artemis-2-Mondmission zurück auf der Erde

San Diego (Kalifornien)/Washington/Graz - Die ersten Menschen, die seit über 50 Jahren in Mondnähe waren, sind zurück auf der Erde. Die vier "Artemis 2"-Astronauten landeten nach rund zehn Tagen im All mit der "Orion"-Kapsel plangemäß kurz nach 17.00 Uhr Ortszeit im Pazifik, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit. Die drei Amerikaner Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie der Kanadier Jeremy Hansen entfernten sich bei ihrer Mondumrundung 406.773 Kilometer von der Erde - weiter als jeder andere Mensch.

Iran-Friedensgespräche in Pakistan sollen Konflikt beilegen

Islamabad - Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen sollen am Samstag Verhandlungen zur dauerhaften Beilegung des Iran-Konflikts beginnen. Die US-Delegation wird von Vizepräsident James Vance angeführt. Der Iran knüpft seine Teilnahme an ein Ende der israelischen Angriffe auch auf die mit Teheran verbundene Hisbollah-Miliz im Libanon. Als Vermittler fungiert unter anderem der pakistanische Premier Shehbaz Sharif. Bei Bedarf sollen die Gespräche in Islamabad bis Sonntag fortgesetzt werden.

Tote und Verletzte im Libanon und Gazastreifen

Beirut - Aus dem Libanon und dem Gazastreifen sind am Samstag erneut Tote und Verletzte gemeldet worden. Das israelische Militär und die proiranische Hisbollah-Miliz im Libanon beschossen einander weiter gegenseitig. Libanesische Quellen sprachen von israelischen Luftangriffen in der Region um Nabatiyeh im Süden des Landes. Drei Menschen seien gestorben, als ein Wohngebäude zerstört wurde. Die radikalislamische Hamas beklagte wiederum sieben Tote bei israelischen Attacken nahe Gaza.

Tote bei Krankentransporten in Italien: Fahrer in Haft

Forli - Ein 27-jähriger Fahrer eines Rettungswagens ist auf Antrag der Staatsanwaltschaft der norditalienischen Stadt Forli wegen Mordverdachts festgenommen worden. Der Vorwurf betrifft den Tod von fünf älteren Menschen, die zwischen Februar und Sommer 2025 während Krankentransporten in Rettungswagen gestorben sind. Weitere drei verdächtige Todesfälle werden geprüft, wie Medien am Samstag berichteten.

Oster-Waffenruhe im Ukraine-Krieg soll beginnen

Moskau/Kiew (Kyjiw) - Anlässlich des orthodoxen Osterfestes soll im Ukraine-Krieg am Samstagnachmittag (16.00 Uhr Ortszeit, 15.00 MESZ) eine knapp eineinhalbtägige Waffenruhe beginnen. Nach Angaben des russischen Machthabers Wladimir Putin endet die Feuerpause mit Ablauf des Sonntags. Zuvor hatte die Ukraine mehrfach eine Oster-Waffenruhe vorgeschlagen.

Trump verspricht Ungarn Wirtschaftshilfe - bei Orbán-Sieg

Washington/Budapest - Einen Tag vor der Parlamentswahl in Ungarn hat US-Präsident Donald Trump dem Land wirtschaftliche Hilfe zugesagt, falls der rechte Langzeit-Ministerpräsident Viktor Orbán erneut gewinnt. Er sei bereit, "die volle wirtschaftliche Macht" der USA einzusetzen, um Ungarn zu helfen, erklärte Trump am Freitag auf seiner Onlineplattform Truth Social. Die USA würden sich darauf freuen, "in den künftigen Wohlstand zu investieren, der durch Orbáns weitere Führung entstehen wird".

Tesla-Fahrassistenz in den Niederlanden zugelassen

Palo Alto (Kalifornien)/Amsterdam - Der US-Elektrobauer Tesla hat in den Niederlanden die erste Zulassung für seine Fahrassistenzsoftware in Europa erhalten. Die Kraftfahrzeugbehörde des Landes habe den Einsatz des Systems genehmigt, das unter menschlicher Aufsicht die meisten Fahraufgaben auf Autobahnen und im Stadtverkehr übernehme, teilte das Unternehmen am Freitag mit. In den USA ist die sogenannte "Full Self-Driving"-Software für Autonomes Fahren bereits verfügbar.

Taiwan: China schickt Kampfjets

Taipeh/Peking - China hat nach Angaben Taiwans am Freitag 16 Kampfflugzeuge in die Nähe der von der Volksrepublik beanspruchten Insel geschickt. Die Flugzeuge seien von Freitagmorgen bis Freitagnachmittag in der Nähe Taiwans geflogen, teilte das Verteidigungsministerium in Taipeh am Samstag in seinem täglichen Lagebericht mit. Just am Freitagvormittag waren der chinesische Präsident Xi Jinping und Taiwans Oppositionsführerin Cheng Li-wun in Peking zu Gesprächen zusammengetroffen.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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