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Astronauten der Artemis-2-Mondmission zurück auf der Erde
San Diego (Kalifornien)/Washington - Die ersten Menschen, die seit über 50 Jahren in Mondnähe waren, sind zurück auf der Erde. Die vier "Artemis 2"-Astronauten landeten nach rund zehn Tagen im All mit der "Orion"-Kapsel plangemäß kurz nach 17.00 Uhr Ortszeit im Pazifik, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit. Die drei Amerikaner Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie der Kanadier Jeremy Hansen entfernten sich bei ihrer Mondumrundung 406.773 Kilometer von der Erde - weiter als jeder andere Mensch.
Iran-Friedensgespräche in Pakistan sollen Konflikt beilegen
Islamabad - Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen sollen am Samstag Verhandlungen zur dauerhaften Beilegung des Iran-Konflikts beginnen. Die US-Delegation wird von Vizepräsident James Vance angeführt. Der Iran knüpft seine Teilnahme an ein Ende der israelischen Angriffe auch auf die mit Teheran verbundene Hisbollah-Miliz im Libanon. Als Vermittler fungiert unter anderem der pakistanische Premier Shehbaz Sharif. Bei Bedarf sollen die Gespräche in Islamabad bis Sonntag fortgesetzt werden.
Derzeit bisher längste Internetsperre weltweit im Iran
Teheran - Die Iraner sind inzwischen seit 1.000 Stunden vom Zugang zum globalen Internet ausgeschlossen. Das teilte die auf Netzsperren spezialisierte Organisation Netblocks in der Nacht auf Samstag auf der Plattform X mit. Es handelt sich demnach um die bisher längste landesweite Internetsperre weltweit. Mit Beginn des Kriegs Israels und der USA gegen den Iran am 28. Februar hatte die Regierung in Teheran den Zugang zum weltweiten Internet weitgehend gesperrt.
Oster-Waffenruhe im Ukraine-Krieg soll beginnen
Moskau/Kiew (Kyjiw) - Anlässlich des orthodoxen Osterfestes soll im Ukraine-Krieg am Samstagnachmittag (16.00 Uhr Ortszeit, 15.00 MESZ) eine knapp eineinhalb-tägige Waffenruhe beginnen. Nach Angaben des russischen Machthabers Wladimir Putin endet die Feuerpause mit Ablauf des Sonntags. Zuvor hatte die Ukraine mehrfach eine Oster-Waffenruhe vorgeschlagen.
Tesla-Fahrassistenz in den Niederlanden zugelassen
Palo Alto (Kalifornien)/Amsterdam - Der US-Elektrobauer Tesla hat in den Niederlanden die erste Zulassung für seine Fahrassistenzsoftware in Europa erhalten. Die Kraftfahrzeugbehörde des Landes habe den Einsatz des Systems genehmigt, das unter menschlicher Aufsicht die meisten Fahraufgaben auf Autobahnen und im Stadtverkehr übernehme, teilte das Unternehmen am Freitag mit. In den USA ist die sogenannte "Full Self-Driving"-Software für Autonomes Fahren bereits verfügbar.
E-Scooter ab 1. Mai nur mehr mit Blinker erlaubt
Wien/Österreich - Ab 1. Mai gelten neue Regeln für E-Scooter. Das wurde in einer Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) im März beschlossen. Zu den Neuerungen zählen eine Helmpflicht für Fahrer unter 16 Jahren und verpflichtende Blinker an den Lenkgriffen der Fahrzeuge. Viele E-Scooter sind jedoch nicht mit einem Blinker nachrüstbar, manche Modelle nur mit sehr hohem Aufwand. Dennoch würden auch die nicht nachrüstbaren Modelle noch verkauft - teils zu Schleuderpreisen, kritisiert der ÖAMTC.
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red