ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax vor Iran-Verhandlungen kaum verändert
Nach dem Dämpfer vom Vortag hat der deutsche
Leitindex Dax
Der Dax fiel um 0,01 Prozent auf 23.803,95 Punkte. Auf Wochensicht
ergibt sich damit ein Plus von 2,74 Prozent. Die Verluste seit
Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar sind damit aber noch nicht
wettgemacht; kurz vor dem Ausbruch dieses bewaffneten Konfliktes
hatte der Dax noch bei über 25.000 Punkten gestanden. Der MDax
Nach wie vor schauen die Investoren auf die Öl- und Gaspreise. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni blieb klar unter der viel beachteten Marke von 100 US-Dollar, zuletzt mussten gut 96 Dollar bezahlt werden. Am Mittwoch nach Vereinbarung der Waffenruhe im Iran-Krieg war der Preis fast auf 90 Dollar gesunken.
Vage Spekulationen über ein Ende des Kriegs in der Ukraine setzten Rüstungswerte deutlich unter Druck. Auslöser könnte die Reise des für Wirtschaftsbeziehungen mit dem Ausland zuständigen Kremlgesandten Kirill Dmitrijew zu Gesprächen in die USA gewesen sein. Moskau bremste allerdings umgehend: Dieser führe keine Gespräche über ein Ende des Ukraine-Kriegs, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Sein Besuch bedeute keine Wiederaufnahme der unterbrochenen Verhandlungen.
Gleichwohl waren im Dax Rheinmetall
Gesucht hingegen waren die Profiteure eines etwaigen Wiederaufbaus
der Ukraine. Im Dax setzten sich Heidelberg Materials
Ansonsten zogen Ströer
Ihr Debüt im SDax
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx
--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---
ISIN DE0008469008 DE0008467416
AXC0220 2026-04-10/18:09
Relevante Links: Salzgitter AG, TKMS AG & Co KGaA, Allterco JSCo, HENSOLDT AG, ThyssenKrupp AG, Heidelberg Materials AG, RENK GROUP AG INH O.N., Gerresheimer AG, Bilfinger SE, Rheinmetall AG, Ströer SE & Co. KGaA