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Rohstoffe - Brent-Ölpreis mit Zuwächsen nach Vortagestalfahrt / Goldpreis etwas höher

Die Ölpreise sind am Donnerstag nach dem Einbruch am Vortag im Zuge der Waffenruhe im Iran-Krieg wieder gestiegen. Die Waffenruhe erscheint brüchig und die für den Transport von Öl und Gas besonders wichtige Meerenge, die Straße von Hormuz, bleibt für die meisten Schiffe so gut wie unpassierbar.

Nach Israels Luftangriffen im Libanon droht der Iran, die gerade erst mit den USA vereinbarte Waffenruhe platzen zu lassen. Die USA müssten sich entscheiden - "entweder Waffenruhe oder Fortsetzung des Krieges via Israel. Sie können nicht beides haben", schrieb Außenminister Abbas Araghtschi auf der Plattform X. US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran ebenfalls mit einer neuen militärischen Eskalation, falls es nicht zu einem umfassenden Abkommen kommen sollte.

Am Vormittag kostete ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni 97,24 US-Dollar und damit 2,6 Prozent mehr als am Vortag. Der Preis war tags zuvor im Zuge der Waffenruhe im Iran-Krieg mit fast 90 Dollar auf das tiefste Niveau seit Mitte März gesackt. Auch der Preis der US-Sorte WTI zur Lieferung im Mai legte am Donnerstag wieder zu. Die Ölpreise bleiben derzeit der wichtigste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt.

Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist eingebrochen. Wie das OPEC-Sekretariat am Donnerstag in Wien mitteilte, betrug der Korbpreis am Mittwoch 107,00 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Das waren 17,12 Dollar weniger als am Dienstag. Die OPEC berechnet diesen Preis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells.

Der Goldpreis legte am Donnerstagvormittag leicht zu. Zuletzt wurde eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) bei 4.730,38 US-Dollar gehandelt. Das waren 0,2 Prozent mehr als am Vorabend.

ste/ger

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