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US-Vize Vance bezeichnet Iran-Waffenruhe als 'fragil'

US-Vizepräsident JD Vance hat die zwischen den USA und dem Iran vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe als "fragil" bezeichnet. Die Öffnung der Straße von Hormus und die beidseitige Einstellung der Kampfhandlung seien "die Grundlage für die fragile Waffenruhe, die wir haben", sagte er in der Veranstaltung eines Politik-Instituts in Budapest. Eine Aufzeichnung davon wurde auf YouTube veröffentlicht.

"Fragil" sei die Lage deshalb, weil es im Machtzentrum des Irans sowohl Kreise gebe, die konstruktiv an mögliche Friedensverhandlungen herangingen, als auch solche, die diese torpedieren möchten, führte er weiter aus. "Wenn die Iraner dazu bereit sind, aufrichtig mit uns zu arbeiten, dann können wir zu einer Übereinkunft gelangen." Würden sie jedoch lügen, betrügen und die gegenwärtige brüchige Waffenruhe sabotieren, "würden sie damit nicht glücklich werden".

US-Präsident Donald Trump habe deutlich gemacht, dass die USA über militärische, diplomatische und vor allem ökonomische Druckmittel verfüge, fügte er hinzu. Sollte Teheran den Verhandlungsprozess nicht aufrichtig führen, ließe Trump "nicht mit sich spaßen".

Vance war am Tag zuvor in Budapest eingetroffen, um dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán im Wahlkampf den Rücken zu stärken. Der Rechtspopulist gilt als Verbündeter Trumps und des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Bei den Parlamentswahlen am Sonntag droht ihm Umfragen zufolge eine Niederlage.

Vor seiner Abreise am Mittwoch trat Vance im Budapester Matthias-Corvinus-Collegium (MCC) auf. Die Post-Graduierten-Anstalt gilt als Kaderschmiede des Orban-Systems. Sie ist mit enormen staatlichen Mitteln ausgestattet. Ihr Kuratoriumsvorsitzender Balazs Orban - der mit dem Regierungschef nicht verwandt ist - ist zugleich Politischer Direktor im ungarischen Ministerpräsidentenamt./gm/DP/jha

AXC0211 2026-04-08/13:35

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