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Trump zur Iran-Einigung: Es wird viel Geld verdient werden
Islamabad/Washington - US-Präsident Donald Trump rechnet nach der Einigung mit dem Iran auf eine Waffenruhe und der Öffnung der Straße von Hormuz mit einem großen wirtschaftlichen Gewinn. "Es wird viel Geld verdient werden", frohlockte der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social. Die vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe bezeichnete er als "totalen und vollständigen Sieg" für die USA. "Hundert Prozent. Ohne jeden Zweifel", sagte er der Nachrichtenagentur AFP in einem kurzen Telefonat.
Wifo-Chef Felbermayr sieht Golfstaaten als Verlierer
Wien - Der Chef des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo), Gabriel Felbermayr, sieht die Golfstaaten als Verlierer der Einigung zwischen den USA und dem Iran. "Ihr Geschäftsmodell ist beschädigt. Und sie zahlen mögliche Gebühren für die Hormuz-Passage. Diese wirken wie eine Exportsteuer", analysierte der Ökonom am Mittwoch in einem Social-Media-Post auf der Online-Plattform Bluesky. Die USA und der Iran hatten sich in der Nacht auf eine sofortige, zweiwöchige Waffenruhe geeinigt.
Europas Börsen nach Ölpreisrückgang stark im Plus
Frankfurt am Main - Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf eine Waffenruhe hat bei den europäischen Aktienanlegern am Mittwoch für starke Erleichterung gesorgt - vor allem wegen des massiven Einbruchs der Ölpreise. Mehrere Börsianer sprachen von einem "Geschenk von Pakistan". Der Nachbar des Irans vermittelte eine weitreichende, sofortige Waffenruhe. Daraufhin sackten die Ölpreise in der Nacht um rund 16 Prozent ab. Der ATX in Wien stieg um 3,6 Prozent, der deutsche DAX um 4,9 Prozent.
Drei Jahre Haft für Schlepper nach Unfall im Burgenland
Eisenstadt/Andau - Ein Schlepper ist am Mittwoch am Landesgericht Eisenstadt zu drei Jahren Haft verurteilt worden, weil er im Oktober 2025 mit bis zu 200 km/h vor der Polizei geflüchtet war. Im Zuge dessen verlor er die Kontrolle über sein Auto und krachte in Andau (Bezirk Neusiedl am See) in eine Hausmauer. Alle elf Flüchtlinge, die sich im Fahrzeug befanden, wurden dabei verletzt, zwei davon schwer. Das Urteil ist rechtskräftig.
122 Millionen Euro an Testamentsspenden im Vorjahr
Wien - 122 Millionen Euro sind in Österreich im Vorjahr testamentarisch an gemeinnützige Einrichtungen gespendet worden. Das ist ein Höchststand an Testamentsspenden, wie aus Berechnungen des Fundraising Verbands Austria hervorgeht. Fast zwölf Prozent aller Spenden in Österreich kamen somit aus dem Nachlass von Spendenden. In den vergangenen zehn Jahren ist das Testamentsspenden-Aufkommen um über 120 Prozent gewachsen, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung.
IT-Techniker bestritt Manipulation von Pilnaceks Laptop
Wien - Der Untersuchungsausschuss zum Tod des Justiz-Sektionschefs Christian Pilnacek beschäftigt sich am Mittwoch abermals mit dem Laptop des Verstorbenen. Als erste Auskunftsperson ist jener IT-Techniker geladen, der das Gerät als erster nach dem tragischen Vorfall in der Hand bekam. Er bestätigte zu Beginn seiner Befragung, dass er Daten gesichert habe, bestritt aber, Manipulationen an dem Gerät durchgeführt zu haben.
Bodypacker mit 85 Kokain-Päckchen am Flughafen Wien gefasst
Schwechat/Wien - Ein Bodypacker ist am Flughafen Wien in Schwechat (Bezirk Bruck an der Leitha) gestoppt worden. Der 49-Jährige hatte 85 Behältnisse mit insgesamt mehr als einem Kilo Kokain geschluckt. Der Spanier, der von Sevilla nach Wien geflogen war, wurde nach einer Kontrolle am 27. Jänner festgenommen und in die Justizanstalt Wien-Josefstadt eingeliefert, berichtete die niederösterreichische Polizei am Mittwoch in einer Aussendung.
Fellner als Kärntner Landeshauptmann angelobt
Wien - Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat am Mittwoch Daniel Fellner (SPÖ) als Kärntner Landeshauptmann angelobt. Der 49-Jährige war am Vortag vom Landtag mit absoluter Mehrheit in sein neues Amt gewählt worden. Der Bundespräsident gab Fellner folgendes auf den Weg: "Schauen Sie bitte darauf, dass der Zusammenhalt in Kärnten wächst."
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red