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Trump zur Iran-Einigung: Es wird viel Geld verdient werden

Islamabad/Washington - US-Präsident Donald Trump rechnet nach der Einigung mit dem Iran auf eine Waffenruhe und der Öffnung der Straße von Hormuz mit einem großen wirtschaftlichen Gewinn. "Es wird viel Geld verdient werden", frohlockte der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social. Die vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe bezeichnete er als "totalen und vollständigen Sieg" für die USA. "Hundert Prozent. Ohne jeden Zweifel", sagte er der Nachrichtenagentur AFP in einem kurzen Telefonat.

Ölpreise nach Ankündigung von Waffenruhe Iran-USA gefallen

New York/Tokio - Nach Ankündigung einer zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg haben die zuletzt stark gestiegenen Ölpreise deutlich nachgegeben. Der Preis für ein Fass (159 Liter) Öl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni sackte rasant um rund 16 Prozent auf circa 92 US-Dollar (rund 79 Euro) - der niedrigste Wert seit Mitte März. Bei der für den US-Markt wichtigeren Sorte WTI fiel der Preisrückgang mit Auslieferung im Mai ähnlich aus.

Europas Börsen nach Ölpreisrückgang stark im Plus

Frankfurt am Main - Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf eine Waffenruhe hat bei den europäischen Aktienanlegern am Mittwoch für starke Erleichterung gesorgt - vor allem wegen des massiven Einbruchs der Ölpreise. Mehrere Börsianer sprachen von einem "Geschenk von Pakistan". Der Nachbar des Irans vermittelte eine weitreichende, sofortige Waffenruhe. Daraufhin sackten die Ölpreise in der Nacht um rund 16 Prozent ab. Der ATX in Wien stieg um 3,6 Prozent, der deutsche DAX um 4,9 Prozent.

Israel trotz Waffenruhe weiter unter Beschuss

Tel Aviv/Teheran - Auch nach der Verkündung einer Waffenruhe durch die USA und den Iran ist Israel in der Nacht weiter unter Raketenbeschuss geraten. Bei einem israelischen Angriff in Sidon im Süden des Libanon wurden indes nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens acht Menschen getötet.

Positive Reaktionen auf Iran-USA-Einigung

Riad/Berlin/Canberra - Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf eine zweiwöchige Waffenruhe ist international auf positive Reaktionen gestoßen. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) sprach von einer "Verschnaufpause, um endlich (.....) zu ermöglichen, der Diplomatie den Durchbruch zu verschaffen. Jetzt muss verhandelt werden", forderte Meinl-Reisinger, die sich gerade in Saudi-Arabien aufhält, am Mittwoch im Gespräch mit dem Ö1-"Morgenjournal".

"Artemis 2"-Crew macht sich auf den Weg zurück zur Erde

Houston (Texas) - Die vier Astronauten der "Artemis 2"-Mondmission sind auf dem Weg nach Hause. Ihre Kapsel "Orion" habe den Punkt passiert, an dem die Schwerkraft der Erde wieder stärker auf das Raumschiff wirke als die des Mondes, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit. In der Nacht auf Samstag (MESZ) soll die Crew - bestehend aus den US-Astronauten Christina Koch, Victor Glover, Reid Wiseman und dem Kanadier Jeremy Hansen - im Pazifik wieder auf der Erde aufkommen.

Ermittlungen gegen Justizbedienstete zu Suizid in Wiener JA

Wien/St. Pölten - Im Zusammenhang mit dem Ableben eines psychisch kranken Häftlings, der sich im Mai 2025 in der Justizanstalt (JA) Josefstadt suizidierte, ermittelt die Staatsanwaltschaft St. Pölten inzwischen gegen zwei Justizbedienstete. Wie Behördensprecher Thomas Korntheuer auf APA-Anfrage mitteilte, wird der Verdacht der fahrlässigen Tötung geprüft. Neben den zwei namentlich bekannten Verdächtigen richten sich die Ermittlungen auch gegen weitere mögliche unbekannte Täter (UT).

Südkorea: Nordkorea hat mehrere Raketen getestet

Pjöngjang/Seoul - Nordkorea hat nach Angaben des südkoreanischen Militärs mehrere ballistische Kurzstreckenraketen in östliche Richtung abgefeuert. Die Geschosse sollen demnach im Japanischen Meer (Koreanisch: Ostmeer) gelandet sein und eine Flugstrecke von rund 240 Kilometern zurückgelegt haben, teilte der Stabschef laut der Nachrichtenagentur Yonhap am Mittwoch mit. Nordkorea ist es gemäß mehrerer Resolutionen des UNO-Sicherheitsrats grundsätzlich untersagt, ballistische Raketen abzufeuern.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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