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Wiener Börse - ATX verliert 0,3 Prozent / Warten auf Ablauf eines US-Ultimatums an den Iran

Markige Drohungen gegen den Iran haben Europas Börsen mehrheitlich in die Verlustzone geschickt. Dem konnte sich auch der Wiener Aktienmarkt nicht entziehen. Der Leitindex ATX verlor am Dienstag zu Handelsschluss 0,26 Prozent auf 5.443,35 Punkte. Der ATX Prime beendete den Tag mit einem Abschlag von 0,31 Prozent auf 2.698,53 Zähler. Die wichtigsten europäischen Börsen rutschten ebenfalls in den Minusbereich.

Wenig überraschend war der Irankrieg der Auslöser für die Kursrutsche. Die USA fordern vom Iran, die Straße von Hormuz wieder zu öffnen. Diese Meeresenge ist ein wichtiger Transportweg, nicht zuletzt für Öl und Flüssiggas. Ob es zu einer raschen Einigung oder gar einer Eskalation mit weiter steigenden Ölpreisen kommt, ist unklar. Das Ultimatum von US-Präsident Donald Trump läuft am Mittwoch um 2.00 Uhr (MESZ) ab. Der US-Präsident will bei einer Ablehnung der Forderung eine "völlige Zerstörung" aller iranischen Kraftwerke und Brücken. Bisher zeigte sich der Iran nicht bereit, einzulenken.

Kurz vor Ablauf des Ultimatums an den Iran wird es nach Angaben von US-Vizepräsident JD Vance aber noch Verhandlungen geben, sagte er bei einem Besuch in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Medien zufolge sprechen Unterhändler der USA und des Iran unter Vermittlung Pakistans seit Tagen über eine Waffenruhe.

moe/spa

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