Devisen (Früh) - Eurokurs weiter über 1,15 US-Dollar-Marke / Vorsicht prägt den Markt nach US-Präsident Donald Trumps neuen Drohungen gegen den Iran
Der Kurs des Euro hat sich am Dienstag im frühen Handel über der Marke von 1,15 US-Dollar gehalten. Zuletzt kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1540 US-Dollar und damit etwa gleich viel wie am Vorabend. Am Montag notierte er zum Handelsschluss bei 1,1541 US-Dollar. Vor dem Ablauf eines weiteren Ultimatums von US-Präsident Donald Trump im Iran-Krieg bleibt Vorsicht an den Märkten Trumpf.
Für Trump steht die Freigabe der Meeresenge derzeit im Fokus des Iran-Kriegs. Die Straße von Hormuz ist insbesondere für Öl und Flüssiggas ein wichtiger Transportweg. Trump stellte dem Iran erneut ein Ultimatum. Vor dem Ablauf am Mittwoch um 2.00 Uhr zeichnet sich keine Einigung ab. Trump bekräftigte seine Warnung vor einer "völligen Zerstörung" aller iranischen Kraftwerke und Brücken, falls Teheran nicht die Straße von Hormuz öffnet. Ein Sprecher der iranischen Militärführung reagierte mit Spott auf die Drohung.
Für eine allmähliche Stabilisierung des Eurokurses spricht laut den Helaba-Anaylsten die Renditeentwicklung, die sich vor allem im kürzeren Laufzeitbereich zugunsten des Euros entwickelt hat - der US-Renditevorteil ist in letzter Zeit abgeschmolzen. Technisch wichtig wäre es aber, neben der 21-Tagelinie auch die restlichen Durchschnittslinien in Angriff zu nehmen. Diese verlaufen alle eng beieinander und liefern Widerstand im Bereich von 1,1673 bis 1,1701.
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