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Aktien Asien: Zurückhaltung vor Ablauf von US-Ultimatum im Iran-Krieg

Die asiatischen Aktienmärkte haben am Dienstag uneinheitlich tendiert. Dabei blieben die Veränderungen zumeist überschaubar.

Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets, sprach von einem zurückhaltenden Geschäft. "Das Ultimatum der USA gegen den Iran bleibt vorerst das marktbestimmende Thema." Vor dem Ablauf des Ultimatums von US-Präsident Donald Trump an Teheran zeichnet sich keine Einigung ab. Während Trump seine Warnung vor einer "völligen Zerstörung" aller iranischen Kraftwerke und Brücken bekräftigte, falls Teheran nicht bis Mittwochnacht 2.00 Uhr die Straße von Hormus öffnet, verspottete ein Sprecher der iranischen Militärführung dies als "haltlose Drohungen" eines "wahnhaften" Präsidenten.

Die Impulse der neuen Zahlen des Halbleiterschwergewichts Samsung waren in diesem Umfeld überschaubar. Das südkoreanische Unternehmen hatte im ersten Quartal dank des anhaltenden KI-Booms operativ so viel verdient wie noch nie. Der hohe Betriebsgewinn lag laut Experten vor allem an der anhaltend hohen Nachfrage nach KI-Infrastruktur. Die Aktie konnte anfänglich deutliche Gewinne allerdings nicht halten. Für die südkoreanische Börse reichte es immerhin zu einem leichten Plus.

Der japanische Aktienmarkt Nikkei 225 endete mit 52.429,56 Punkten nahezu auf Vortagesniveau. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen für die verhaltene Tendenz auch auf die schwächer als erwarteten Haushaltsausgaben.

Ähnlich sah es an den chinesischen Märkten aus. Der CSI-300-Index , der die wichtigsten Aktien auf dem chinesischen Festland abbildet, trat ebenfalls auf der Stelle. In Hongkong fand unterdessen wegen eines Feiertags kein Handel statt.

Besser sah es an der australischen Börse aus. Der S&P ASX 200 schloss mit 8.728,80 Punkten 1,74 Prozent höher. Das Land gilt als Profiteur hoher Öl- und Gaspreise./mf/jha/

 ISIN  XC0009692440  HK0000004322  JP9010C00002  CNM0000001Y0

AXC0061 2026-04-07/09:07

Relevante Links: Samsung Electronics Co. Ltd.

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