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dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Oster-Wochenende

Stuhl fliegt, Trainer-Wortgefecht: VfB - BVB endet emotional

STUTTGART - Nach dem furiosen Ende und dem späten 2:0 von Borussia Dortmund beim VfB Stuttgart kochten die Emotionen hoch. Auch die Trainer Niko Kovac und Sebastian Hoeneß lieferten sich nach dem Abpfiff des Spitzenspiels der Fußball-Bundesliga ein kleines Wortgefecht.

ROUNDUP: Stadler zieht Rekurs gegen SBB-Milliardenauftrag an Siemens zurück

BUSSNANG - Der Zughersteller Stadler zieht seinen Rekurs gegen die Vergabe eines Milliardenauftrags der SBB an den deutschen Konkurrenten Siemens zurück. Grund dafür sind stark geschwärzte Gerichtsunterlagen, die keine ausreichende Transparenz böten und eine Weiterführung des Verfahrens verhinderten, teilte Stadler am Montag mit.

IPO/Kreise: Musk strebt bei SpaceX-Börsengang 2-Billionen-Dollar-Bewertung an

AUSTIN - Elon Musks KI- und Weltraumfirma SpaceX soll bei dem geplanten Börsengang Kreisen zufolge mit mehr als zwei Billionen Dollar bewertet werden. Damit würde die Bewertung noch einmal deutlich höher liegen als noch Mitte der Woche spekuliert.

Presse: Axa rechnet wegen Iran-Krieg mit über drei Millionen Franken Kosten

ZÜRICH - Der Reiseversicherer Axa rechnet einem Medienbericht zufolge insgesamt mit über 2.000 Schadensfällen wegen des Kriegs im Nahen Osten. Die Kosten würden damit über drei Millionen Schweizer Franken betragen, berichtete "Blick" online am Montag unter Berufung auf Angaben des Versicherers.

Euronics sieht Chancen bei geplanter MediaMarktSaturn-Übernahme durch JD.com

DITZINGEN - Euronics-Chef Benedict Kober sieht durch die geplante Übernahme von Europas größtem Elektronikfachhändler MediaMarktSaturn durch den chinesischen E-Commerce-Riesen JD.com < US47215P1066> neue Perspektiven für das eigene Geschäft. Die geplante Übernahme bedeute Chance und Risiko. "Mit einem spürbaren Übergewicht auf Chance", sagte Kober der Deutschen Presse-Agentur am Sitz der Genossenschaft im schwäbischen Ditzingen bei Stuttgart.

Autozulieferer ZF will Umbau bis Anfang 2028 schaffen

FRIEDRICHSHAFEN - Nach Krisenjahren, Tausenden gestrichenen Stellen und einem neuerlichen Milliardenverlust im vergangenen Jahr sieht sich der Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen auf dem Weg zu besseren Zeiten. Zwar würden 2026 und 2027 noch einmal schwierige Jahre, sagte Vorstandschef des Mathias Miedreich dem "Südkurier". "Wenn wir den jetzt eingeschlagenen Kurs diszipliniert weiterfahren, werden wir Anfang 2028 sagen können, dass wir die Phase der Restrukturierung, des Stellenabbaus, des Sparens und der strikten Schuldenreduzierung hinter uns lassen können."

ROUNDUP/Auswertung: Sparkassen zahlen aufs Tagesgeld oft kaum Zinsen

HEIDELBERG - Nahezu jede zweite Sparkasse in Norddeutschland bietet auf das Tagesgeld nach einer Auswertung des Vergleichsportals Verivox keine Zinsen oder einen Niedrigzinssatz bis 0,25 Prozent. Von 58 untersuchten Sparkassen liegt der Anteil der Banken, die so verfahren, bei 43 Prozent, wie Verivox mitteilte. Von 61 untersuchten Genossenschaftsbanken zahlt demnach jede dritte Bank keine Zinsen oder offeriert bis 0,25 Prozent.

IG Metall fordert weitere Lockerung beim Verbrenner-Aus

MÜNCHEN/FRANKFURT - Angesichts der Krise bei Autoherstellern und Zulieferern fordert IG-Metall-Chefin Christiane Benner eine weitere Lockerung des Verbrenner-Verbots. Ihre Gewerkschaft wolle Perspektiven für die Beschäftigten in der Autoindustrie, insbesondere bei Zulieferern, sagte Benner der "Automobilwoche".

Weniger Sonderangebote bei Supermärkten und Discountern

MÜNCHEN/HEILBRONN - Bei Supermärkten und Discountern hat es Experten zufolge zuletzt weniger Sonderangebote gegeben. Das zeigt eine Auswertung des Vergleichsportals Marktguru und von Forschern der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Heilbronn. Zwischen Januar und März 2026 lag die Zahl der Angebote demnach 4 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum. Verglichen mit dem ersten Quartal 2024 sank sie sogar um 16 Prozent. Untersucht wurden digitale und analoge Handzettel, unberücksichtigt blieben Sonderangebote in Apps.

DIHK: Industrie sieht wachsende Chance in Rüstung

BERLIN - Die deutsche Industrie orientiert sich nach Erkenntnissen der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) zunehmend in Richtung Rüstungsproduktion. Nach einer Umfrage, die der "Wirtschaftswoche" vorliegt, sieht fast ein Drittel der befragten Industrieunternehmen Chancen für das eigene Geschäftsmodell in der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie.

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