ROUNDUP 2: Iran und Hisbollah feuern wieder Geschosse auf Israel
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TEL AVIV (dpa-AFX) - Israel ist erneut mit Raketen beschossen worden. Im Norden des Landes gab es am Vormittag nach Einschlägen in der Gegend der Stadt Haifa infolge eines iranischen Angriffs Schäden an Gebäuden und Autos, wie israelische Medien berichteten. Demnach setzte der Iran die international weitgehend geächtete Streumunition ein. Der Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, ein Mann sei leicht verletzt worden.
Iranischen Informationen zufolge wurden Militärziele in Israel beschossen. Unter anderem sei ein Militärflugplatz rund 30 Kilometer von Haifa attackiert worden. In der Metropolregion Tel Aviv sei eine Produktionsstätte für Kampfdrohnen getroffen worden, berichtete die Nachrichtenagentur Fars. Die iranischen Angaben lassen sich nicht unabhängig verifizieren. Schäden an Militäranlagen und im Rüstungsbereich unterliegen in Israel der Zensur.
In der Nacht wurde Berichten zufolge bereits bei einem iranischen Angriff ein Haus in einem Vorort von Tel Aviv schwerbeschädigt. Auch in anderen Gegenden gab es Medien zufolge Einschläge. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim bestätigte den nächtlichen Raketenangriff auf Israel.
Am Morgen heulten im Norden des Landes dann wegen Drohnen- und Raketenangriffen der libanesischen Hisbollah mehrfach die Warnsirenen. Die vom Iran unterstützte Miliz reklamierte Raketenangriffe für sich.
Juden in Israel und weltweit feiern derzeit das einwöchige Pessachfest, das an den Auszug der Israeliten aus Ägypten und die Befreiung aus der Sklaverei erinnert.
Israel tötet Hisbollah-Mitglieder
Israels Armee teilte am Morgen mit, sie habe rund 15 Mitglieder der Miliz bei einem Luftangriff im Südlibanon getötet. Diese hätten einen Raketenangriff auf Israel geplant.
Das israelische Militär erneuerte zugleich einen Fluchtaufruf für die Bewohner der südlichen Vororte von Beirut. Die Armee werde dort weiter Infrastruktur der Hisbollah ins Visier nehmen, hieß es darin. Die dicht besiedelten Viertel gelten als Hochburg der Miliz. Hunderttausende Bewohner haben die Gegend infolge der israelischen Bombardements bislang verlassen./cir/DP/zb
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