Aktien Frankfurt Ausblick: Schwach erwartet nach Trump-Rede
Nach der Rede von US-Präsident Donald Trump zur Nation mit erneuten Drohungen gegen den Iran dürfte der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag wieder auf Talfahrt gehen. Vor dem langen Osterwochenende, in das auch der Ablauf des Ultimatums von Trump gegen Teheran fällt, minimieren die Anleger ihre Risiken. Am 6. April läuft die von ihm verlängerte Frist zur Zerstörung von Energieanlagen aus, mit der Trump die Öffnung der Straße von Hormus erzwingen wollte.
Der X-Dax
Trump stellte in seiner Rede zwar erneut ein Ende des Krieges in Aussicht, bekräftigte aber frühere Drohungen. Die USA seien auf dem Weg, alle militärischen Ziele "sehr bald" zu erreichen, sagte er. Bis dahin werde es im Iran noch heftige Angriffe geben, potenziell wie schon angekündigt auch gegen Kraftwerke des Landes. "Wir werden sie in den nächsten zwei bis drei Wochen extrem hart treffen", sagte Trump. In der Zwischenzeit liefen weitere Gespräche.
Zuletzt hätten sich die Anleger mit dem Begriff des "Herunterfahrens" des Krieges angefreundet und sich kurzfristig auf die Käuferseite geschlagen, bemerkte Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. "Trumps Rede klingt jedoch eher danach, als würde es jetzt erst richtig losgehen. An der für die Märkte so belastenden Lage ändert Trumps Auftritt nichts: Die Straße von Hormus bleibt geschlossen, die Ölpreise bleiben hoch, gegenseitige Angriffe gehen unvermindert weiter - und eine Aussicht auf einen Deal ist in weiter Ferne", ergänzte Stanzl.
Aus Unternehmenssicht dürfte es nachrichtlich ruhiger zugehen. Unter
größerem Verkaufsdruck könnten die Aktien der Lufthansa
Die Titel von Mutares
Die Anteilsscheine der Deutschen Telekom
ISIN DE0008469008 DE0008467416 DE0009653386
AXC0058 2026-04-02/08:12
Relevante Links: Deutsche Lufthansa AG, Deutsche Telekom AG, Mutares SE & Co. KGaA