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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Widersprüchliche Aussagen der USA und des Iran zu Waffenruhe

Washington - Der Iran hat nach den Worten von US-Präsident Donald Trump die USA um eine Waffenruhe gebeten. "Wir werden das prüfen, wenn die Straße von Hormuz offen, frei und ungehindert ist", schrieb Trump am Mittwoch auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social. "Bis dahin bomben wir den Iran in Grund und Boden." Der Iran dementierte, die USA um eine Waffenruhe gebeten zu haben.

Trump fordert Hormuz-Koalition - Krisentreffen zur Blockade

London/Berlin - Die britische Außenministerin Yvette Cooper beruft für Donnerstag eine Krisensitzung zur vom Iran weitestgehend blockierten Straße von Hormuz ein. US-Präsident Donald Trump drohte indes damit, die Waffenlieferungen an die Ukraine einzustellen. Dadurch sollten die europäischen Verbündeten dazu bewegt werden, sich einer "Koalition der Willigen" zur Wiederöffnung der Straße von Hormuz anzuschließen, berichtete die "Financial Times" unter Berufung auf informierte Quellen.

Wiederkehr sieht bei Lehrplänen "guten Kompromiss"

Wien - Die Regierungseinigung auf die Lehrplanreform ab dem Schuljahr 2027/28 an den AHS-Oberstufen ist für Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) ein "guter Kompromiss". Konkret werden zwei Wochenstunden für das neue Pflichtfach Medien und Demokratie reserviert, eine zusätzliche Stunde kommt für Informatik. Im Gegenzug fallen zwei Stunden Latein bzw. zweite lebende Fremdsprache und eine noch zu definierende weitere Stunde weg. Schulautonom sind auch andere Lösungen möglich.

Höchstgericht zweifelt Einschränkung von US-Geburtsrecht an

Washington - In Anwesenheit von Präsident Donald Trump hat der Oberste Gerichtshof der USA deutliche Skepsis an dessen Plänen zur Abschaffung des Rechts auf Staatsbürgerschaft durch Geburt erkennen lassen. Sowohl liberale als auch konservative Richter äußerten am Mittwoch in der mehr als zweistündigen Anhörung Zweifel an der Argumentation der Regierung.

Countdown läuft: Bemannte Mondmission vor dem Start

Washington/Paris/Cape Canaveral (Florida) - Erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert sollen in der Nacht auf Donnerstag wieder Menschen in Richtung Mond starten. An Bord einer "Orion"-Kapsel sollen vier Astronauten mit dem Raketensystem "Space Launch System" vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida abheben. Um 0.24 Uhr MESZ (18.24 Uhr Ortszeit) öffnet sich dafür ein rund zweistündiges Startfenster.

Lobautunnel - Vorbereitende Maßnahmen im Freilandabschnitt

Wien/Schwechat - Zum Lückenschluss des Straßenprojekts "S1 Wiener Außenring Schnellstraße" haben diese Woche die ersten Umsetzungen begonnen. Asfinag-Sprecher Andreas Steindl bestätigte am Mittwoch der APA einen entsprechenden Bericht von "oe24.at". Konkret geht es dabei um sogenannte bauvorbereitende Maßnahmen im Freilandabschnitt von Groß-Enzersdorf bis Knoten Süßenbrunn, dazu zählen neben dem Aufstellen von Baucontainern auch sechs Zählstellen. Der Trassenbau selbst startet erst 2027.

Elon Musks SpaceX meldet Rekord-Börsengang an

USA/Hawthorne - Elon Musks Weltraumfirma SpaceX hat einem Insider zufolge einen vertraulichen Antrag auf einen US-Börsengang gestellt, der zur größten Erstnotierung aller Zeiten mit einer Firmenbewertung bis zu 1,75 Billionen Dollar führen könnte. Der exzentrische Unternehmer Musk, der als reichster Mensch der Welt gilt, betreibt ein weit verzweigtes Geschäftsimperium, das E-Autos von Tesla, Raumfahrzeuge, Internet-Satelliten, KI und Social Media umfasst.

Brandgefahr: Stellantis ruft 700.000 Autos zurück

Berlin/Amsterdam - Der Autokonzern Stellantis muss weltweit rund 700.000 Fahrzeuge der Marken Peugeot, Citroën, Fiat, Jeep und Alfa Romeo wegen möglicher Brandgefahr zurückrufen. Stellantis bestätigte am Mittwoch, dass weltweit 36 Vorfälle, davon zwölf Brände, in Verbindung mit dem festgestellten Problem aufgetreten seien. Die meisten der Fahrzeuge wurden demnach in Frankreich zugelassen. In Österreich sind rund 10.600 Fahrzeug betroffen, so Stellantis Austria zur APA.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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