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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Gegenseitige Attacken Israels und des Iran

Jerusalem/Teheran - Gut vier Wochen nach Beginn des Iran-Kriegs setzen Israel und die Islamische Republik ihre gegenseitigen Angriffe weiter fort. Das israelische Militär teilte am Montag mit, dass der Iran mehrere Raketenwellen auf Israel abgefeuert habe. Zum zweiten Mal seit Beginn des US-israelischen Krieges sei auch eine Attacke aus dem Jemen erfolgt. Israels Luftwaffe habe wiederum Teheran angegriffen und dabei militärische Infrastruktur ins Visier genommen.

Trump droht Iran mit Auslöschung seiner Infrastruktur

Washington - US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit massiven Angriffen, falls es keine rasche Einigung zur Beendigung der Kämpfe und zur Öffnung der Straße von Hormuz gibt. Zugleich schrieb er auf seiner Plattform Truth Social, die USA führten "ernsthafte Gespräche mit einer NEUEN UND VERNÜNFTIGEREN REGIERUNG", um die Militäroperation zu beenden. Einem Medienbericht zufolge erwägt Trump im Iran einen Militäreinsatz zur Bergung von rund 400 Kilogramm hochangereichertem Uran.

Ryanair fordert Aus für Flugabgabe von 12 Euro pro Passagier

Wien/Dublin - Der irische Billigflieger Ryanair bekräftigt im Streit um die österreichische Luftverkehrssteuer seine Forderung nach einem Ende der Abgabe und setzt der Regierung dafür nun eine Frist bis zum 1. Mai. Bis dahin müsse die Abgabe von 12 Euro pro Passagier komplett abgeschafft werden, forderte die Airline am Montag. Nur dann werde man den im vergangenen Herbst vorgelegten Investitionsplan über 1 Mrd. Dollar (868,3 Mio. Euro) umsetzen und zehn neue Flugzeuge in Wien stationieren.

Bedingte Haft nach Buttersäureattacke auf Spitalsmitarbeiter

Wien - Eine 32-jährige Frau ist Montagmittag in Wien zu zwei Jahren bedingter Haft verurteilt worden. Sie hatte im Dezember 2025 einen Arzt sowie weitere Spitalsmitarbeiter im Hanusch-Spital in Wien-Penzing mit Buttersäure attackiert. "Ich hatte Todesangst", schilderte der Arzt heute. Die Angeklagte war geständig und entschuldigte sich für ihr Verhalten. Das Urteil ist bereits rechtskräftig. Die Haftstrafe wurde mit einer Probezeit von drei Jahren bedingt nachgesehen.

Selenskyj offen für Waffenruhe zu Ostern

Kiew (Kyjiw) - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich offen für eine Waffenruhe über Ostern gezeigt. Wie er am Montag in einem Whatsapp-Chat mit Journalisten weiter sagte, erhält sein Land derzeit von einigen Verbündeten Signale, die weitreichenden Angriffe auf den russischen Ölsektor zurückzufahren. Falls Russland das ukrainische Energiesystem nicht mehr attackiere, sei die Ukraine sei im Gegenzug bereit, ihre Angriffe einzustellen, so Selenskyj.

Schwede soll Ehefrau über 120 Männern für Sex verkauft haben

Stockholm - In Schweden muss sich ein Mann vor Gericht verantworten, der mehr als 120 Männern Sex mit seiner Ehefrau verkauft haben soll. Die Staatsanwaltschaft erhob am Montag Anklage gegen den 62-Jährigen wegen schwerer Zuhälterei sowie wegen Vergewaltigung und Körperverletzung in mehreren Fällen. Der Mann war Ende Oktober im Norden Schwedens festgenommen worden, nachdem seine Frau ihn bei der Polizei angezeigt hatte.

MediaMarkt-Verkauf an chinesische JD.com verzögert sich

Düsseldorf/Wien - Der chinesische Tech-Riese JD.com reagiert auf neue Hürden bei der Übernahme der MediaMarkt-Mutter Ceconomy und stellt einen Antrag im Rahmen des Investitionskontrollgesetzes in Österreich neu. "Der Antrag wird innerhalb der nächsten Wochen neu eingereicht", sagte ein Sprecher am Montag. Das österreichische Wirtschaftsministerium hatte zuvor erklärt, der Prüfantrag sei mit Wirkung zum 10. April zurückgezogen worden.

Nonnen von Goldenstein: Gönner finanzieren Reise nach Rom

Salzburg/Elsbethen/Rom - Im Fall der drei Nonnen, die gegen den Willen ihres Ordensoberen in das leer stehende Kloster Goldenstein in Salzburg zurückgekehrt sind, liegt der Ball noch in Rom. Dort hat das Dikasterium, eine Behörde der römischen Kurie im Vatikan, noch keine endgültige Entscheidung darüber getroffen, ob sie im Kloster dauerhaft bleiben dürfen. Gönner finanzieren nun den Nonnen eine Reise nach Rom, um an einer Audienz von Papst Leo XIV. teilnehmen zu dürfen.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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