Wiener Börse startet schwächer - ATX verliert 0,4 Prozent / Iran-Krieg weiter im Fokus - Andritz verlieren 4 Prozent - RBI nach Meldung einer Übernahme in Rumänien 2 Prozent im Minus - Ölwerte OMV und SBO gut gesucht
Die Wiener Börse ist am Montag mit moderaten Verlusten in die Woche gestartet. Der ATX fiel zuletzt um 0,44 Prozent auf 5.247,53 Punkte. Insgesamt zeigten sich die Börsen in Europa ohne klare Richtung. Für Verunsicherung sorgt zum Wochenstart weiter die Lage im Nahen Osten.
Unter Druck kamen im Frühhandel die Aktien der Andritz und lagen mit einem Minus von 4,2 Prozent ganz unten im ATX. Sehr schwach zeigten sich auch Lenzing mit einem Abschlag von 2,4 Prozent. RBI fielen nach der Ankündigung einer Übernahme in Rumänien um 1,8 Prozent.
Die Bank hat in der Nacht auf Samstag bekannt gegeben, dass sie die rumänischen Geschäftsbereiche der BBVA-Tochter Garanti für 591 Mio. Euro übernehmen werde. Die Analysten der Erste Group werteten die Übernahme in einer ersten Reaktion positiv.
Gut gesucht waren angesichts weiter steigender Ölpreise die Aktien des Energiekonzerns OMV (plus 1,2 Prozent) und des Ölfeldausrüsters SBO (plus 2,7 Prozent). Der Preis für ein Fass der Referenzsorte Brent stieg angesichts der Unsicherheiten rund um den Iran-Krieg zuletzt um 1,2 Prozent auf gut 116 Dollar je Fass.
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