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Devisen (Früh) - Euro kaum verändert bei 1,1502 US-Dollar / Nach 1,1516 Dollar am Vorabend - Impulse von Inflationsdaten aus Deutschland und der Eurozone erwartet

Der Euro-Kurs hat sich am Montag im Frühhandel wenig verändert. Gegen 9.15 Uhr hielt die Gemeinschaftswährung bei 1,1502 US-Dollar nach 1,1516 Dollar am Freitagabend. Am Devisenmarkt warten Anleger derzeit auf Preisdaten aus der Eurozone. Im Tagesverlauf stehen deutsche Inflationsdaten auf dem Programm und am Dienstag die Preisdaten aus der Eurozone insgesamt.

Wegen des Ölpreisschocks im Zuge des Iran-Kriegs wird mit einem deutlichen Anstieg der Inflation gerechnet. Bereits in der vergangenen Woche war die Inflationsrate in Spanien für März über die Marke von drei Prozent gestiegen.

Umfragewerte haben bereits auf belastende Effekte durch den Iran-Krieg hingewiesen, heißt es in einer Analyse der Helaba. "Mit den Inflationsraten stehen nun die ersten harten Zahlen an, die das Problem verdeutlichen." Die Aufmerksamkeit richtet sich daher nach Einschätzung der Helaba-Experten heute vor allem auf die deutschen Verbraucherpreise.

Unterdessen hat das Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), Francois Villeroy de Galhau, die Spekulation auf eine schnelle Zinserhöhung als verfrüht bezeichnet. "Die Finanzmärkte haben die Situation in den letzten Tagen etwas überinterpretiert", sagte der Präsident der französischen Notenbank in einem am Montag veröffentlichten Interview mit der italienischen Tageszeitung "La Stampa". "Die Debatte über festgelegte Termine erscheint mir sehr verfrüht."

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