Trump: Iran 'fleht' um Deal
US-Präsident Donald Trump hat Aussagen aus dem Iran widersprochen, wonach es keine laufenden Verhandlungen mit Washington über ein Kriegsende geben soll. "Sie "flehen" uns an, einen Deal abzuschließen", behauptete Trump am Donnerstag auf Truth Social und bezeichnete die iranischen Verhandlungsführer als "seltsam". Gleichwohl drohte er: "Sie sollten besser bald ernst werden, bevor es zu spät ist, denn sobald das geschieht, gibt es KEIN ZURÜCK, und das wird nicht schön werden!"
Das iranische Außenministerium hatte am Mittwochabend im Staatsfernsehen laufende Verhandlungen mit Washington über ein Kriegsende dementiert. "Ich erkläre mit Nachdruck, dass es keine Verhandlungen oder Gespräche mit der amerikanischen Seite gegeben hat", sagte Außenminister Abbas Araghtschi. Er lehnte zugleich Gespräche mit Washington ab. "Wir haben nicht die Absicht, zu verhandeln - bisher haben keine Verhandlungen stattgefunden, und ich glaube, dass unsere Haltung vollkommen prinzipientreu ist", sagte er weiter.
Seit Tagen widersprechen sich die Konfliktparteien gegenseitig bei der Frage, ob und in welcher Form über eine Beendigung des Krieges gesprochen wird.
Pakistans Außenminister Ishaq Dar bestätigte am Donnerstag jedoch Vermittlungsbemühungen seines Landes zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran. In diesem Kontext sei auch ein 15-Punkte-Plan von den Vereinigten Staaten vorgelegt und vom Iran erwogen worden, schrieb der Minister auf der Plattform X./nak/DP/stk
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