Post-Handy "Yellow" startet ab 8,09 Euro/Monat - Neue Filial-Dressen / Vier Mobilfunk-Tarife ohne Vertragsbindung zwischen 8,09 und 18,89 Euro/Monat - Rebranding in Filialen: "Strenge" Hemden und Blusen werden abgelöst - Sonderbriefmarke
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Die Österreichische Post startet am 1. April ihr Mobilfunkangebot "Yellow" und will sich dabei durch "einfache, leicht verständliche Angebote und echte Beratung" von den vielen Mitbewerbern abgrenzen, so Post-Chef Walter Oblin am Donnerstag. Zum Start bietet der neue Mobilfunkanbieter vier Handytarife ohne Vertragsbindung an, das Netz kommt von der Telekom Austria A1. Beide Firmen sind teilstaatlich und börsennotiert.
Zum Tarif: Angeboten werden Mobile S, M, L, 65 Plus mit Kosten zwischen 8,09 und 18,89 Euro/Monat. Sowie zwei unlimitierte Internettarife zwischen 18,89 und 28,79 Euro/Monat, rechnete die Post AG am Donnerstag vor. "Wir kombinieren diesen österreichweiten Beratungsanspruch mit dauerhaft günstigen Tarifen", wirbt Oblin. Angeboten werde ein Hardware-Sortiment, "das in allen Postfilialen angesehen und in die Hand genommen werden kann". Dieses umfasse unter anderem Smartphones von Samsung, Xiaomi und Emporia sowie 5G-Router von ZTE.
Filial-Rebranding in schwarz
Mit 1. April startet auch ein Rebranding in den Post-Filialen. Parallel dazu werden alle Filialmitarbeitenden mit neuer Dienstkleidung ausgestattet. Statt "'strenger' Hemden und Blusen" kann das Personal aus Polos, Westen und Hoodies wählen, entworfen von Designerin Marina Hoermanseder. Schwarze Grundfarben mit gelben Elementen sorgten für ein modernes, einheitliches Erscheinungsbild und passten sich optisch dem Outfit der Zustellenden an, teilte dazu die Post mit.
Für alle Briefmarkenfreunde: Es gibt eine "Yellow"-Sonderbriefmarke. Diese zeigt ein über eine Österreichkarte gehaltenes Smartphone und hat einen Nennwert von 1 Euro und erscheint in einer Auflage von 700.000 Stück.
Startangebot wird nach sechs Monaten um rund zehn Prozent teurer
Postchef Oblin betonte am Donnerstag bei einem Pressetermin, man biete keine "Kampfpreise, nicht das Billigste, aber faire und einfache Tarife bei hoher Beratung", und zwar "für die Mitte der Gesellschaft". Yellow habe "Tarife, die es morgen noch geben wird". Wobei das Startangebot nach sechs Monaten um rund zehn Prozent verteuert werde.
Ziel sei es, vergleichbar mit der Post-eigenen Bank 99, 300.000 Kunden mittelfristig zu erreichen. In drei bis vier Jahren will Oblin operativ positiv bilanzieren, er verweist dabei auf den "sehr überschaubaren Zusatzaufwand" für das neue Angebot. Das Kernteam in der Vorbereitung habe aus knapp zehn Personen bestanden.
"Drei" mit "Hörbi" gestartet
Der Post- und Telekommarkt ist aktuell in Bewegung. Am Montag dieser Woche wurde bekannt dass die Italienische Post 10,8 Mrd. Euro für die Telecom Italia bietet, um den Telekomkonzern und ehemaligen Monopolisten vollständig zu übernehmen und von der Börse zu nehmen.
Anfang März hatte der Mobilfunker "Drei" in Österreich die Diskontmarke "Hörbi" gestartet. Zwei Tarife werden vorerst angeboten: 7,49 Euro für 200 GB und 5G oder 4,99 Euro für 60 GB monatlich. Versprochen wird ein garantierter Fixpreis ohne jährliche Erhöhung und Bindung sowie ohne Servicepauschale und Mindestvertragslaufzeit. "Drei" ist eine Tochter des chinesischen Mischkonzern Hutchison.
stf/phs
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