Eurozone: Wachstum der Geldmenge geringer als erwartet
Das Wachstum der Geldmenge im Euroraum hat sich im Februar abgeschwächt. Die breit gefasste Geldmenge M3 stieg im Jahresvergleich um 3,0 Prozent, wie die Europäische Zentralbank am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Im Januar war sie noch um revidiert 3,2 Prozent (zuvor 3,3 Prozent) gewachsen. Volkswirte hatten im Schnitt mit einer Rate von 3,2 Prozent gerechnet.
Die enger gefasste Geldmenge M1 stieg um 4,8 Prozent im Jahresvergleich. Im Vormonat hatte sie noch um revidiert 5,2 Prozent zugelegt. M1 gilt unter Ökonomen als Konjunkturindikator.
Das Wachstum der Kreditvergabe an Haushalte blieb stabil. Die privaten Haushalte erhielten wie schon im Vormonat 3,0 Prozent mehr Kredite. Unternehmen außerhalb der Finanzbranche haben dagegen 2,9 Prozent mehr Kredite bekommen als vor einem Jahr. Die ist etwas mehr als im Januar, als die Kreditvergabe um 2,8 Prozent im Jahresvergleich gestiegen war./jkr/jsl/zb
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