Aktien Frankfurt Ausblick: Verluste - Iran-Krieg zwischen Drohung und Diplomatie
Von der zaghaften Entspannung zur Wochenmitte ist am Donnerstag am europäischen Aktienmarkt kaum noch etwas zu spüren. Der Ölpreis der Nordseesorte Brent, der am Mittwochmorgen noch unter 100 Dollar gerutscht war, liegt mit 104 Dollar wieder deutlich über dieser Marke. Während des Iran-Kriegs ist er der wichtigste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt.
Entsprechend wird auch der deutsche Leitindex Dax
Aktuell pendelt der Nahost-Krieg weiter zwischen Drohkulisse und Diplomatie. Die US-Regierung hat dem Iran mit noch härteren Angriffen gedroht, sollte die Führung des Landes nicht nachgeben.
"Wenn sie nicht begreifen, dass sie militärisch besiegt wurden und dies auch weiterhin sein werden, wird Präsident Trump dafür sorgen, dass sie härter getroffen werden als je zuvor", sagte Regierungssprecherin Karoline Leavitt. Zwar gebe es weiterhin "produktive" Gespräche auf diplomatischer Ebene. Aber trotz der Verhandlungen sei Trump bereit, die Hölle im Iran losbrechen zu lassen.
Inmitten dieser Wirren legen wieder einmal viele Unternehmen
Geschäftszahlen vor. Besonders deutlich fällt die Kursreaktion
vorbörslich bei Kontron
Vergleichsweise stabil hielten sich dagegen die Aktien von
Heidelberg Materials
ISIN DE0008469008 DE0008467416
AXC0122 2026-03-26/08:14
Relevante Links: Heidelberg Materials AG, Kontron AG, Commerzbank AG