Kiew: Tote und Verletzte bei russischen Angriffen auf Häuser
Bei russischen Luftangriffen in der Ukraine sind nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj mindestens vier Menschen getötet worden. Es gebe Dutzende Verletzte, darunter auch Kinder. "Insgesamt waren es über 390 Angriffsdrohnen und 34 Raketen verschiedener Typen - ballistische und Marschflugkörper - und Gleitbomben", teilte Selenskyj in den sozialen Netzwerken mit. Es seien Schäden in elf Gebieten und zahlreiche Verletzte gemeldet worden.
In Saporischschja, Poltawa und Dnipro wurden laut Behörden Hochhäuser beschädigt; es kam demnach zu Bränden. Im Gebiet Charkiw im Osten des Landes starb ein 61 Jahre alter Passagier in einem Zug, der von einer Drohne getroffen wurde. In Dnipro wurden in einem 14-stöckigen Hochhaus nach einem russischen Angriff mindestens zwölf Menschen verletzt.
Angesichts der hohen Zahlen an Drohnen- und Raketenschlägen betonte Selenskyj, "dass mehr Schutz vor russischen Angriffen erforderlich ist". Er mahnt immer wieder, auch angesichts der internationalen Aufmerksamkeit für den Iran-Krieg, nicht nachzulassen bei der Unterstützung für die Ukraine und alle Vereinbarungen zur Luftabwehr umzusetzen. Dazu sei es wichtig, dass Europa die erforderliche Anzahl an Raketen für die Luftabwehr produzieren könne.
Die Ukraine wehrt sich inzwischen seit mehr als vier Jahren gegen den russischen Angriffskrieg./mau/DP/stw
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