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Devisen (Früh) - Eurokurs bei 1,1603 US-Dollar etwas leichter / Konjunkturdaten aus der Eurozone im Fokus

Der Kurs des Euro ist am Dienstag leicht gesunken. In der Früh wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1603 US-Dollar gehandelt und damit etwas leichter als am Montagabend (1,1613 Dollar). Die Anleger haben neben dem Iran-Krieg auch Konjunkturdaten aus der Eurozone im Blick, die im weiteren Handelsverlauf erwartet werden.

Auf dem Programm stehen heute Daten zur Stimmung der Einkaufsmanager im gemeinsamen Währungsraum. Zuvor hatten bereits erste Umfragen unter Finanzmarktteilnehmern eine deutliche Eintrübung der Stimmung gezeigt, hervorgerufen durch die Folgen des Iran-Kriegs.

Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) gehen davon aus, dass auch die Umfrage unter Einkaufsmanagern eine schlechtere Stimmung zeigen wird: "Bei den Unternehmen dürften die Sorgenfalten nach drei Wochen Krieg und hohen Energiepreisen größer geworden sein."

Am Markt gibt es nach den jüngsten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump weiter die Hoffnung auf Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran zur Beendigung des Kriegs. Dies hatte zuletzt die Ölpreise wieder ein Stück weit nach unten gedrückt und die Inflationssorgen der Anleger etwas gedämpft. Allerdings hatte der Iran bisher Verhandlungen mit den USA dementiert.

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