Aktien Asien: Wieder gestiegener Ölpreis begrenzt Gewinne
Die asiatischen Börsen haben sich am Dienstag stabilisiert. Sie schlossen sich damit der Erholungsbewegung an den internationalen Märkten an, nachdem US-Präsident Donald Trump seine am Wochenende angedrohten Angriffe auf iranische Energieanlagen für fünf Tage ausgesetzt und auf "produktive Gespräche" verwiesen hatte.
Die Gewinne blieben angesichts der deutlichen Verluste zu Wochenbeginn allerdings überschaubar. Marktstratege Stephen Innes vom Vermögensverwalter SPI Asset Management verwies auf den wieder gestiegenen Ölpreis. Man könne verbal und durch Aktionen wie eine Freigabe von Notreserven zwar eine kurzfristige Entspannung bewirken, aber nicht die Folgen unterbrochener Schifffahrtslinien und verminderter Raffineriekapazitäten beheben.
"Die Börsen interessieren sich derzeit mehr für die Zahl der Schiffe, die die Straße von Hormus passieren, als für aufsehenerregende Sätze des US-Präsidenten", so Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. "Solange der Iran nicht mitspielt, wird auch der US-Präsident den Krieg mit all seinen Folgen für die Energiepreise und Weltwirtschaft nicht einseitig beenden können."
Der japanische Nikkei 225
Auch der südkoreanische Leitindex Kospi vermochte mit 2,7 Prozent
Gewinn nicht den Verlust von über sechs Prozent am Montag
auszugleichen. Ähnlich sah es an den chinesischen Märkten aus. Der
Hang Seng
In Australien fielen die Gewinne noch spärlicher aus. Der S&P ASX
200
ISIN XC0009692440 HK0000004322 JP9010C00002 CNM0000001Y0
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