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Wiener Aktienmarkt vorbörslich mit Abschlägen erwartet / ATX um 0,25 Prozent tiefer erwartet - Irankrieg bleibt das beherrschende Thema

Die Überschrift für den heutigen Handelstag lautet weiterhin "Nahost-Konflikt". Bankenindikationen sahen den ATX am Dienstag rund 30 Minuten vor Handelsbeginn um 0,25 Prozent tiefer bei 5.290 Punkten. Am Montag hatte der ATX um 1,26 Prozent höher bei 5.260,52 Punkten geschlossen.

Verunsicherung beherrschte zum Wochenauftakt erneut das Geschehen an den Finanzmärkten, jedoch soll es Gespräche zwischen den USA und dem Iran zur Beendigung des Krieges geben. Der Iran dementierte jedoch jegliche Gespräche. Mit dem im Verlauf deutlichen Rücksetzer bei den Energiepreisen konnten sich Aktien- und Rentenmärkte erholen, schreiben die Analysten der Helaba. "Der Konflikt ist damit jedoch nicht beendet, und die wirtschaftlichen Folgen der faktischen Blockade der Straße von Hormus bleiben schwer abschätzbar", schrieb am Morgen der Anlagestratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank.

In Europa wird heute ein datenseitiger Fokus auf den vorläufigen Einkaufsmanagerindizes in Deutschland, Frankreich und der Eurozone liegen die, die am Vormittag bekannt gegeben werden. Die überwiegende Mehrheit der Akteure geht laut Helaba von verschlechterten Werten aus.

In Österreich könnte der Zahlkartenhersteller Austriacard Holdings die Blicke auf sich ziehen. Gestern Abend hat das Unternehmen bekannt gegeben, 2025 weniger verdient zu haben. Die Umsatzerlöse sanken um 8,2 Prozent auf 360,2 Mio. Euro, der Gewinn nach Steuern ging um 15,6 Prozent auf 16,2 Mio. Euro zurück, teilte das Unternehmen mit. Das Management schlägt eine Dividende von 0,10 Euro je Aktie vor.

Analysten der Berenberg Bank haben das Kursziel für der Ölfeldausrüster SBO von 31,0 auf 32,0 Euro hinaufgesetzt. Das Votum "Hold" wurde beibehalten. Berenberg geht in der Analyse davon aus, dass es aufgrund eines stärkeren Cashflows eine niedrigere Nettoverschuldung geben werde. SBO schlossen am Montag mit 2,1 Prozent.

Die größten Kursgewinner im prime market am Montag:

Lenzing      +6,73% 22,20 Euro
AT&S         +6,40% 51,50 Euro
Mayr-Melnhof +4,37% 85,90 Euro

Die größten Kursverlierer im prime market am Montag:

Verbund   -5,17% 64,15 Euro
Palfinger -3,96% 33,95 Euro
EVN       -2,54% 26,90 Euro

moe/ger

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