AKTIEN IM FOKUS 2: Salzgitter stürzen ab - Rohstoffbranche weiter unter Druck
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FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Aktien von Salzgitter
Seit Ausbruch des Iran-Konflikts Ende Februar summiert sich das Kursminus nun bereits auf mehr als 40 Prozent. Mitte Februar waren die Papiere des Stahlherstellers noch auf ein Hoch seit Dezember 2018 geklettert. Da hatte Salzgitter mitgeteilt, den Dessauer Spezialisten für Sicherheitsstahl Thyrolf & Uhle zu übernehmen, um seine Kompetenzen in der Verteidigung zu erweitern.
Der Konzern konnte seine Verluste im abgelaufenen Jahr 2025 reduzieren. Unter dem Strich standen minus 69,8 Millionen Euro zu Buche, nach einem Fehlbetrag von 347,9 Millionen Euro im Jahr zuvor. Damals war das Ergebnis noch von hohen Wertberichtigungen, Rückstellungen und Restrukturierungskosten geprägt gewesen. Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 0,20 Euro je Aktie erhalten.
Die jüngste Performance der Salzgitter-Papiere ähnelt weiterhin
jener des Rohstoffsektors. Der Stoxx Europe 600 Basic Resources
Am Montag reagierten die Ölpreise auf das Ultimatum von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran. Trump hatte mit der Zerstörung von Energieanlagen im Iran gedroht, sollte das Land nicht innerhalb von 48 Stunden die Straße von Hormus vollständig und "ohne Drohungen" öffnen. Der Iran reagierte unmittelbar und drohte mit der vollständigen Schließung der Straße von Hormus, falls die USA iranische Kraftwerke angreifen sollten. Seit Beginn der Angriffe der USA und Israels gegen den Iran hat sich Brent-Rohöl um etwa 57 Prozent verteuert./edh/ag/nas
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ISIN DE0007500001 DE0006202005 LU1598757687
AXC0121 2026-03-23/11:36
Relevante Links: Salzgitter AG, ThyssenKrupp AG, ArcelorMittal S.A.