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Pistorius in Asien: mit Gleichgesinnten enger abstimmen

Verteidigungsminister Boris Pistorius baut die militärische und rüstungspolitische Zusammenarbeit mit strategischen Partnern in Asien aus. Der SPD-Politiker begann dazu in Japan eine mehrtägige Reise, die ihn auch nach Singapur und Australien führen soll.

"Die Erosion der internationalen Ordnung erfordert, dass wir uns mit "like-minded"-Ländern noch enger absprechen", sagte Pistorius zum Auftakt der Reise in Tokio. Und: "Wir werden uns auf der Reise selbstverständlich auch zu den Entwicklungen im Nahen und Mittleren Osten austauschen."

Pistorius hat in seiner Delegation auch Chefs großer deutscher Rüstungsunternehmen. Er verwies zudem auf das verstärkte Engagement der Bundeswehr. "Bereits in den vergangenen Jahren haben wir unsere personelle Aufstellung in der Region angepasst und die Zahl unserer Verbindungsoffiziere in verschiedenen Gremien im Indopazifik erhöht", sagte er.

Themen: Sicherung der Seewege und Völkerrecht

Bei der Reise soll es um Fragen der regelbasierten internationalen Ordnung, die Sicherung der Seewege, die Wahrung des Völkerrechts und die Bedeutung der Region für die globale Wertschöpfung und Lieferketten gehen. Pistorius will auch über die sicherheitspolitische Lage in der Region, den Ausbau des strategischen Dialogs und Kooperationen mit den Streitkräften und der Rüstungsindustrie in den Partnerstaaten sprechen.

Die Bundeswehr hat in den vergangenen Jahren verstärkt an Übungen im indopazifischen Raum teilgenommen. Die Bundesregierung geht dabei davon aus, dass Sicherheit in Europa und die Sicherheit im Indopazifik untrennbar miteinander verbunden sind./cn/DP/nas

AXC0027 2026-03-21/10:49

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