Devisen (Früh) - Euro knapp behauptet bei 1,1569 US-Dollar / Nach Sprung über 1,16 Dollar am Vorabend
Nach einem kurzen Sprung über 1,16 US-Dollar am Vorabend hat der Euro am Freitag wieder etwas nachgegeben. In der Früh wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1569 US-Dollar gehandelt.
Vor der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) am gestrigen Donnerstag hatte der Euro noch knapp unter 1,15 Dollar notiert. Unterstützung bekam er dann durch gestiegene Zinserwartungen im Euroraum. Die EZB hatte zwar gestern ihre Schlüsselzinssätze stabil gehalten, am Markt wird jedoch auf eine geldpolitische Straffung in den kommenden Monaten spekuliert.
Wie Bloomberg berichtete, wären die europäischen Währungshüter bereits im April zu einer Zinsanhebung bereit, sollte die Inflation infolge des Iran-Konflikts zu stark anziehen. Ausschlaggebend wären dabei insbesondere Anzeichen für Zweitrundeneffekte. Laut der Nachrichtenagentur Reuters dürften die Notenbanker im April zunächst über eine Straffung der Geldpolitik diskutieren, während ein Zinsschritt im Juni wahrscheinlicher erscheine.
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