APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Deutschkurse für Flüchtlinge sollen alltagstauglicher werden
Wien - Die Deutschkurse für Flüchtlinge werden reformiert. Ab April werden neben dem Präsenzunterricht verpflichtende Selbstlernzeiten eingeführt. In den Kursen soll der Fokus auf praktischen Sprachgebrauch - inklusive regionaler Dialekte - verstärkt werden. Flexiblere Kurszeiten und Kinderbetreuungsangebote sollen die Teilnahme erleichtern. Damit würden die Kurse "verbindlicher, alltagstauglicher und wirksamer", erklärte Integrationsministerin Claudia Bauer (ÖVP) am Donnerstag.
Gaspreis steigt nach Angriffen auf Katars Gasanlagen stark
Wien/Amsterdam - Der Preis für europäisches Erdgas ist am Donnerstag deutlich gestiegen. Katars für den Weltmarkt bedeutende Flüssiggasanlagen sind bei einem iranischen Raketenangriff schwer beschädigt worden. An der Börse in Amsterdam legte die Notierung für den richtungweisenden Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat am Donnerstag in der Früh um 24,5 Prozent auf 67,89 Euro je Megawattstunde (MWh) zu. Der Preis für Rohöl der Sorte Brent stieg zeitweise auf über 115 Dollar.
EU-Gipfel will sinkende Energiepreise und Iran-Deeskalation
Brüssel/EU-weit - In Brüssel kommen am Donnerstag die EU-Staats- und Regierungschefs, darunter Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP), zusammen. Ganz oben auf der Agenda steht der Iran-Krieg und die Auswirkungen auf die Energiepreise in Europa. Auf Ungarn herrscht Druck, seine Blockade eines eigentlich schon beschlossenen 90-Milliarden-Euro-Kredits für die Ukraine aufzuheben. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán lehnt aber seine Zustimmung zur Freigabe des Kredits weiter ab.
Öl-Raffinerie in Saudi-Arabien bei Luftangriff attackiert
Washington/Riad - Eine Ölraffinerie in der saudi-arabischen Hafenstadt Yanbu ist Ziel eines Luftangriffs geworden. Auch in Kuwait wurden zwei Raffinerieanlagen angegriffen. Die Revolutionsgarden des Iran hatten zuvor eine Warnung und Evakuierungsaufruf für Ölanlagen in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar veröffentlicht. US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran mit der Zerstörung eines ganzen Gasfeldes.
SOS-Kinderdorf-Geschäftsführerin Schlack hat gekündigt
Wien - SOS-Kinderdorf hat eine drastische Personaländerung vollzogen: Geschäftsführerin Annemarie Schlack hat laut einer Aussendung "auf eigenen Wunsch ihr Dienstverhältnis gekündigt und ist aus der Geschäftsführung ausgeschieden". Als interimistischen Nachfolger bestellte der Aufsichtsrat Wolfram Brugger, "einen erfahrenen, langjährigen Standortleiter von SOS-Kinderdorf", in die Geschäftsführung.
OECD hebt Österreichs BIP-Prognose an - Ohne Iran-Krieg
Wien - Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ist wieder etwas optimistischer, was das Wirtschaftswachstum in Österreich angeht. Allerdings stelle der Krieg im Nahen Osten und die damit verbundene Energiekrise die Prognosen wieder in Frage, relativierte OECD-Generalsekretär Mathias Cormann die Zahlen gleich bei der Präsentation des Länderberichts am Donnerstag in Wien.
Ein haariges Ungetüm namens Auri als ESC-Gesicht
Wien - Eine haarige Kuriosität mit Österreichherz auf der Brust, goldenen Kopfhörern auf den Ohren und einer lilafarbenen Zylindernase im Gesicht namens Auri steht für den 70. Eurovision Song Contest von Wien. Das Maskottchen für die größte Musikshow der Welt wurde am Donnerstag knapp zwei Monate vor dem Finale vom ORF in der Wiener Stadthalle aus der Taufe gehoben. "Auri ist einfach eine Sensation, eine Frohnatur", zeigte sich Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz begeistert.
Erstes Digitales Kinderschutzzentrum online
Wien - Der Bundesverband der Österreichischen Kinderschutzzentren hat am Donnerstag das erste Digitale Kinderschutzzentrum vorgestellt. Die Online-Anlaufstelle soll Kinder und Jugendliche dort abholen, wo sie sich im Alltag viel aufhalten - dem digitalen Raum als für sie zentralem Lebensbereich. Über eine Chatberatung können Betroffene anonym Kontakt zu Fachkräften aufnehmen und erste Unterstützung erhalten. Gleichzeitig warnten die Expertinnen vor Sparmaßnahmen im Kinderschutz.
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red