Aktien Europa: Schwach - energieintensive Sektoren unter Druck
Europas Börsen haben am Donnerstag deutlich verloren. Die Ausweitung des Irankrieges auf die Infrastruktur anderer Länder in der Golfregion hat Sorgen vor den wirtschaftlichen Auswirkungen verstärkt, nachdem in Katar für den Weltmarkt bedeutende Flüssiggasanlagen bei einem iranischen Raketenangriff schwer beschädigt worden waren.
Der EuroStoxx 50
Zudem warf der Verfallstermin am Freitag seine Schatten voraus. "Die Stimmung auf dem Börsenparkett verschlechtert sich im Gleichklang mit der abnehmenden Bereitschaft der institutionellen Anleger, weiter hohe Aktienquoten in ihren Portfolios halten zu wollen", merkte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst beim Broker CMC Markets, dazu an. "Bereits in den vergangenen Handelswochen hat sich abgezeichnet, dass sich die Stimmung zum großen Verfallstermin am Freitag hin grundsätzlich ändern könnte." Hätten viele institutionelle Investoren bislang nur mit einem kurzen militärischen Schlagabtausch gerechnet, befürchte man nun stärkere und länger anhaltende Auswirkungen.
Die Entwicklung der Einzelsektoren spiegelte die jüngste Entwicklung
wider. Einziger Sektor im Plus waren Ölwerte. Massive Verluste
erlitten dagegen energieintensive und konjunkturabhängige Werte. So
büßten Stahltitel deutlich ein, ArcelorMittal
Auch der zinssensible Immobiliensektor gab überdurchschnittlich
nach. Er reagierte damit auf die Inflationssorgen, die von den
gestiegenen Energiepreisen angeheizt wurden und sich in steigenden
Anleiherenditen niederschlugen. Das Schwergewicht Vonovia
Unter den kleineren Werten lagen DocMorris
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AXC0226 2026-03-19/12:15