AKTIE IM FOKUS: Lanxess sacken ans MDax-Ende - Zahlen und Gesamtmarkt belasten
Die in diesem Jahr bereits stark unter Druck
geraten Aktien von Lanxess
Im von Inflationssorgen im Zuge des Iran-Krieges durchgeschüttelten Gesamtmarkt waren die konjunktursensiblen Papiere von Lanxess im frühen Handel um fast elf Prozent auf 11,90 Euro abgesackt. Dies war der tiefste Stand seit 2009.
Am späten Vormittag lagen die Anteilsscheine von Lanxess noch mit
fast neun Prozent im Minus. Damit waren sie das Schlusslicht im sehr
schwachen Index der mittelgroßen Werte MDax
Der Umsatz und das bereinigte operative Ergebnis des Spezialchemiekonzerns im vierten Quartal lägen zwar weitgehend im Rahmen der Erwartungen, schrieb Experte Chetan Udeshi von der US-Bank JPMorgan. Der freie Barmittelzufluss aber habe enttäuscht.
Laut dem Analysten Peter Spengler von der DZ Bank lagen die Ergebnisse vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen in der Sparte Industrielle Zwischenprodukte sowie im Geschäft mit Spezialchemikalien mit Schutzfunktionen deutlich unter den Erwartungen.
Experte Oliver Schwarz vom Analysehaus Warburg Research blickte skeptisch in die Zukunft. Lanxess leide weiter unter einer schwachen Nachfrage. Die Kennziffern für das erste Quartal dürften schwach ausfallen, selbst wenn er keine negativen Auswirkungen durch schnell steigende Energie- und Rohstoffpreise infolge des Nahost-Krieges berücksichtige. 2026 werde für das Unternehmen ein schwieriges Jahr./la/ag/jha/
ISIN DE0005470405
AXC0211 2026-03-19/11:34
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